Nüztliche Hinweise zur Nutzung dieser Seite.
Seitenübergreifende Navigation

Sie finden uns auch unter:

 
Logo: Diakonie Michaelshoven
Navigationspfad und Hilfsmittel
Navigation
Rechte Spalte - Weiterführende Informationen.

Ansprechpartnerin "KiM – Kultur in Michaelshoven":

Mareike Carlitscheck 

Tel: 0221 35094-23
Fax 0221 35094-75
E-Mail an Mareike Carlitscheck schreiben

Ansprechpartnerin Veranstaltungen der Stiftung einfach helfen:

Michaela Krawinkel

Tel:  0221 35094-74
Fax: 0221 35094-75
E-Mail an Michaela Krawinkel schreiben
Mittlere Spalte - Inhaltsspalte.

Neue Büroräume in Gummersbach

Das Betreute Wohnen im Oberbergischen Kreis ist umgezogen

Die neuen Räume sind groß und hell und mitten in der Fußgängerzone von Gummersbach gelegen. In der Kaiserstraße 29 hat das ambulant Betreute Wohnen (BeWo) der Diakonie Michaelshoven für den Oberbergischen Kreis Mitte seit Februar dieses Jahres eine neue Anlaufstelle. Menschen, die wohnungslos sind oder denen Wohnungslosigkeit droht, die psychisch krank sind oder unter einer Suchterkrankung leiden, erhalten hier Beratung, Begleitung und Unterstützung.

Das Betreute Wohnen wird kreisweit angeboten; für den Kreis Mitte (Gummersbach, Bergneustadt, Marienheide und Engelskirchen) seit Oktober 2001. Die ersten Jahre bezog es sich vorwiegend auf Menschen, die von besonderen sozialen Schwierigkeiten, Wohnungslosigkeit und existenziellen Problemen betroffen waren. Der Dienst teilte sich mit der Fachberatungsstelle für Wohnungslose die Räumlichkeiten (Am Wehrenbeul 9 in Gummersbach). Der Ausbau des Betreuten Wohnens – seit Anfang 2006 werden auch Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchtproblemen betreut – und die Aufstockung des Mitarbeitendenstammes brachten die räumlichen Möglichkeiten der Fachberatungsstelle an ihre Kapazitätsgrenzen. Umso größer ist im Betreuten Wohnen die Freude über die neuen Räume.

Inmitten der Stadt gelegen, bieten sie ein angenehmes Beratungsumfeld sowie Rückzugsmöglichkeiten für vertrauliche Gespräche. Und die „Fußnähe“ ermöglicht weiterhin die enge Vernetzung und Kooperation mit der Fachberatungsstelle.

„Zu uns kommen Menschen, die ihre Wohnung erhalten möchten oder eine neue suchen müssen. Menschen, die Mietrückstände haben, denen der Strom abgestellt wurde, die in mangelhaften Wohnverhältnissen leben. Viele, die sich melden sind arbeitslos, verschuldet, manche haben eine Trennung von der Familie zu bewältigen, sie sind oftmals vereinsamt und wissen alleine nicht mehr weiter“, beschreibt die Leiterin des Betreuten Wohnens im Oberbergischen, Andrea Steinbinder, die vielfältigen Probleme ihrer Kunden. „Und einige unserer Kunden können aufgrund einer psychischen Behinderung ohne Unterstützung nicht mehr eigenständig wohnen, sie müssten sonst in eine stationäre Einrichtung“, berichtet Maria Piazza, sozialpädagogische Fachkraft im BeWo. Ihre Kunden erhalten Unterstützung bei der Existenzsicherung, beim selbstständigen Wohnen sowie bei der Alltagsbewältigung.

Die Dauer der Unterstützung hängt vom Bedarf des Einzelnen ab. Beratungsstellen, Behörden, soziale Dienste, Ärzte etc. machen auf das Angebot aufmerksam. Aber Andrea Steinbinder betont: “Jede Form der Kontaktaufnahme ist möglich, wir helfen gerne!“

Fußzeile.