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Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 12 Uhr und Donnerstag 14 - 16 Uhr
Ansprechpartnerinnen:
Diakonie Michaelshoven e. V.
Die Sozialen Hilfen.
Büro: Nümbrechter Str. 8a,
51545 Waldbröl
Frau Hamiyet Dargus
Tel.: 02291 9072406
E-Mail an Integrationslotsen schreiben
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Projekt „Integrationslotsen“ und „Interkulturelle Öffnung“
Integrationslotsen verabschieden sich aus dem Oberbergischen Kreis
Das Projekt „Integrationslotsen/Interkulturelle Öffnung“ bot Menschen mit Migrationshintergrund Hilfen in verschiedenen Lebensbereichen an. Im Dezember 2010 gab es die letzte Beratung, nun läuft das Projekt aufgrund fehlender Finanzmittel aus.
Beratungen für Frauen aus Drittstaaten
Im Januar 2009 startete das EU-geförderte Projekt mit zwei Integrationslotsinnen im Beratungsbüro in Waldbröl. Das Ziel war die Beratung, Begleitung und Unterstützung von Frauen und deren Familien aus Drittstaaten, die keinen deutschen Pass besitzen und im Süden des Oberbergischen Kreises leben. Die Beratungen durch die Sozialarbeiterinnen Esin Dargus und Lesya Schmidke erfolgte in mehreren Sprachen und umfasste Lebensbereiche, wie Familie, Finanzen, Gesundheit, Erziehung, Arbeit, Wohnen und Sprache.
Interkulturelle Öffnung
„Das Angebot wurde positiv aufgenommen und sprach sich innerhalb der Zielgruppe schnell rum“, sagt Susanne Hahmann, Bereichsleiterin im Oberbergischen Kreis. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit des ersten Jahres konnte auch die Kölner RheinEnergieStiftung Familie als Förderer gewonnen werden. Zusätzlich unterstützten die Integrationslotsinnen, gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernd Gimmel, die Arbeit in Schulen und sozialen Einrichtungen durch die Teilnahme an Beratungsgesprächen oder Elternabenden. Für soziale Institutionen, die unmittelbar mit Drittstaatenangehörigen und anderen Migrantengruppen in Kontakt stehen, wurde eine kostenfreie Fortbildung zum Thema „Interkulturelle Öffnung“ angeboten.
Unterstützung durch Ehrenamlter
Neben den Beratungen und Fortbildungen bauten die beiden Lotsinnen ergänzend eine ehrenamtliche Verstärkung für die Integrationsarbeit in Waldbröl auf. Hierdurch konnte die Hausaufgabenbetreuung für Kinder von Drittstaatenangehörigen gesichert werden, die zuvor noch keine zusätzliche Hilfe bekommen hatten. „Der Bedarf an muttersprachlicher Beratung ist auch nach dem Ende des Projekts gegeben“, sagt Susanne Hahmann, „wünschenswert ist daher ein auf Dauer finanziell abgesichertes Beratungsangebot im Oberbergischen Kreis.“ Das Projekt wurde aus finanziellen Mitteln des Europäischen Integrationsfonds und der RheinEnergieStiftung Familie zeitlich befristet gefördert.
Beratungsführer in verschiedenen Sprachen veröffentlicht
Die Diakonie Michaelshoven hat zum Abschluss des Projekts einen neuen Beratungsführer erstellt, der in den Sprachen Deutsch, Russisch und Türkisch über die Beratungs- und Hilfeangebote im Oberbergischen Südkreis informiert. Hiermit sollen die Migranten auch ohne muttersprachliche Beratung den Weg zu den bestehenden Regelangeboten finden. Sie liegt in den Beratungsangeboten des Südkreises aus und kann bei Bedarf telefonisch unter der Nummer 02295- 91800 angefordert werden.
Hier können Sie sich die Broschüre herunterladen.

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