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Intensivangebote

In diesen Gruppen werden Kinder und Jugendliche mit besonderem Bedarf betreut, die den Bezugsrahmen einer Regelgruppe überfordern und die ein spezielles Angebot benötigen. Der besondere Bedarf kann in erheblichen Verhaltensauffälligkeiten, gravierenden sozialen Entwicklungsdefiziten, traumatisierenden Erlebnissen und allgemeinen seelischen Belastungen begründet sein. 

Wir bieten kompetente Hilfen für Kinder mit ADHS, sowie für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrumsstörungen:

  • kleine, gut strukturierte Wohngruppen
  • enge, individuelle Betreuung
  • klare Tagesstrukturen

Wir sind Mitglied im „Kompetenz-Netzwerk ADHS“ in Köln und im Bundesverband Autismus Deutschland e. V. Bitte wenden Sie sich zum Thema ADHS an unseren Ansprechpartner Henning Störck (Telefon: 02205 9227-12). Zum Thema Autismus-Spektrumsstörungen steht Ihnen unser Ansprechpartner Marc Bartels zur Verfügung (Telefon: 02205 9227-15).

Allen Wohngruppen stehen die beiden Psychosozialen Dienste in Köln-Michaelshoven und Rösrath-Stephansheide mit Therapie, Beratung, Sport und Reittherapie zur Verfügung. Zusätzlich angeboten werden Maßnahmen zur schulischen Bildung und Förderung (z.B. Nachhilfeunterricht, Werkstattprojekte) sowie erlebnispädagogische Maßnahmen. 

In zwei Intensivgruppen können auch Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung und entsprechend besonderem Förderbedarf aufgenommen werden (integrative Wohnform).

Unsere Wohngruppen im Intensivbereich:

Gruppe/Standort Detailinformationen
AWG Kleineichen (Rösrath) Kleingruppe für jüngere Kinder zur Perspektivenfindung. Enge, personalintensive Betreuung, umfangreiche diagnostische Abklärungen, klare Tagesstrukturen, intensive Familienarbeit, schrittweise Stabilisierung, Erarbeitung der weiteren Perspektive. (Marc Bartels, Bereichsleitung)
AWG Löwenzahn (Troisdorf-Altenrath) Kleingruppe für Kinder ab sechs Jahren. Gut geeignet für die Unterbringung von Kindern mit dem Ziel einer qualifizierten Rückführung. Geborgenheit vermittelnde Atmosphäre, ressourcenorientierter Arbeitsansatz, klare Tagesstrukturen, intensive Arbeit auch mit einzelnen Kindern, intensive Elternarbeit. Alle Mitarbeiter sind in der Symptomatik „ADS“ geschult. (Henning Störck, Bereichsleitung)
AWG Breider Straße (Rösrath) Intensivgruppe für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren mit Störungen aus dem Autismusspektrum bzw. mit dem Asperger-Syndrom. Im Rahmen eines autismusspezifischen Konzeptes auf der Grundlage des Teacch-Modells (Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children) bietet die Wohngruppe einen Rahmen, der den Jugendlichen zu einer verbesserten Fremd- und Selbstwahrnehmung verhilft und konkrete Strukturierungshilfen für die Bewältigung des Alltags zur Verfügung stellt. (Marc Bartels, Bereichsleitung)
AWG Forsbach (Rösrath) Intensivgruppe für Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren mit Störungen aus dem Autismusspektrum. Im Rahmen eines autismusspezifischen Konzeptes auf der Grundlage des Teacch-Modells (Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children) bietet die Wohngruppe konkrete Strukturierungshilfen für die Bewältigung des Alltags und für eine verbesserte Fremd- und Selbstwahrnehmung. Besonderheit ist die gezielte Förderung im Rahmen der Jugendhilfe in allen Lebensbereichen für Jugendliche, die aufgrund stark ausgeprägter autistischer Behinderung auf spezialisierte Hilfen angewiesen sind. Dies umfasst, über die alltags- und lebenspraktischen Fragestellungen hinaus, auch die Förderung von Beschäftigung und Berufsorientierung.
WG Delphine (Stephansheide-Rösrath) Kleingruppe für Jungen ab zehn Jahren. Gut geeignet für begrenzte Unterbringung von Kindern mit und ohne ADS. Intensive Betreuung, klare Tagesstrukturen, ressourcenorientierter Arbeitsansatz, strukturierte Freizeitgestaltung, erlebnispädagogische Ausrichtung, intensive Elternarbeit. (Henning Störck, Bereichsleitung)
WG Känguru (Stephansheide, Rösrath) Integrative Kleingruppe für Kinder ab sechs Jahren. Gut geeignet für Kinder, die zeitlich befristet eine intensive Betreuung benötigen. Klare Tagesstrukturen, kindgerechte Gruppenatmosphäre, intensive Freizeitgestaltung. Kreative und handwerkliche Qualifikation der Mitarbeiter mit entsprechenden Angeboten. (Henning Störck, Bereichsleitung)
Intensivwohngruppe (Gertrud-Bäumer-Haus, Köln-Michaelshoven) Koedukative Intensivgruppe für Kinder im Alter von ca. 7 bis 13 Jahren mit dem Ziel der Rückführung in die Herkunftsfamilie innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (1 bis 2 Jahre). Besonderheit: Intensive Begleitung und Zusammenarbeit mit den Eltern zur Herstellung der Erziehungskompetenzen und für eine wirksame Rückführung der Kinder. Entwicklung gemeinsamer individueller Lösungsstrategien unter Einbeziehung des gesamten Familiensystems. (Christa Wolf, Bereichsleitung)
WG Orca (Stephansheide, Rösrath) Kleingruppe für Jungen ab zwölf Jahren mit Verhaltensauffälligkeiten, die eine sehr intensive Betreuung benötigen. Darüber hinaus kann der Aufenthalt in der Gruppe auch eine Klärung und Diagnostik zur weiteren Perspektive beinhalten. Die Gruppe ist zeitlich im Tagesablauf mit eng bedarfsorientierten Inhalten strukturiert und mit entsprechendem Betreuungsschlüssel ausgestattet. (Henning Störck, Bereichsleitung)
Regenbogen (Gertrud-Bäumer-Haus, Köln-Michaelshoven) Integrative, koedukativ geführte Gruppe für Kinder mit Lernbehinderungen, leichten geistigen Behinderungen, leichten körperlichen Behinderungen und Hör-, Sprachbeeinträchtigungen ab ca. fünf Jahren, klare Tagesstrukturen, intensive Betreuung. (Christa Wolf, Bereichsleiterin)
AWG Durbusch (Lohmar) Klar strukturierte Intensivwohngruppe für Jungen zwischen acht und zwölf Jahren. Sicherheit durch Kontinuität und ein Schutzraum vor Selbst- und Fremdgefährdung bieten die Möglichkeit zum Rückzug, damit sich die Kinder erholen und aufatmen können. Es sollen Langzeitperspektiven eröffnet werden, die eine Rückführung ins Elternhaus oder eine adäquate Überleitung in andere Gruppen der Jugendhilfe ermöglichen. Diagnostik und Therapie, sowie die enge Begleitung der Schullaufbahn und Förderung der individuellen Möglichkeiten sind feste Bestandteile der Arbeit. Fachliche Schwerpunkte: ADHS; Lernbehinderungen; grenzverletzendes Verhalten; Traumatisierungen; Gewalterfahrungen. (Marc Bartels, Bereichsleiter)
AWG Rambrücken I (Rösrath) Intensivgruppe für Jungen von zwölf bis 18 Jahren in schwierigen Lebenslagen, auch mit psychiatrischem Hintergrund, die einen erhöhten Betreuungs- und Förderbedarf aufweisen. Fachliche Schwerpunkte sind unter anderem Asperger Autismus und ADS. (Marc Bartels, Bereichsleiter)
WG Im alten Pfarrhaus Wohngruppe für Mädchen und junge Frauen mit Essstörungen. Genauere Informationen finden Sie unter www.diakonie-michaelshoven.de/kinder-und-familienhilfen/kinder-und-jugendhilfe/wohnangebote/hilfen-fuer-maedchen-und-junge-frauen-mit-ess-stoerungen/.
WG Luna (Gertrud-Bäumer-Haus, Köln-Michaelshoven) Pädagogische Intensivgruppe für Mädchen ab 14 Jahren, die aufgrund psycho-sozialer Entwicklungsstörungen nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können oder wollen. Wir arbeiten eng mit niedergelassenen Therapeuten und Psychiatern zusammen. Das Team bringt langjährige Erfahrungen mit mädchenspezifischen Verhaltensangeboten und Störungsbildern ein. (Martina Wierschem, Bereichsleitung)
WG Phönix (Gertrud-Bäumer-Haus, Köln-Michaelshoven) Koedukative Gruppe für erziehungsschwierige Kinder und Jugendliche. Aufnahmealter ab sechs bis 13 Jahren. Gut strukturierte Wohngruppe, regelmäßig stattfindende Gruppenaktivitäten, Aufbau von alters- und entwicklungsgerechten lebenspraktischen Fähigkeiten, Vermittlung von Sozialkompetenz, Kooperation mit Schulen, Therapeuten, Ärzten etc. (Christa Wolf, Bereichsleitung)
WG Libellen (Köln-Michaelshoven) Pädagogische Intensivgruppe für Mädchen mit dem Schwerpunkt „lern- und geistig behinderte Menschen“, Mädchenarbeit, Umgang mit traumatisierten Jugendlichen (Missbrauch), intensive Elternarbeit. (Martina Wierschem, Bereichsleitung)
WG Hummeln (Stephansheide, Rösrath) Gruppe für Jungen ab 13 Jahren. Intensive Freizeitgestaltung mit vielen sportlichen Aktivitäten, individuelle Förderung. Erfahrung in der Arbeit mit psychosozialen Störungen und Auffälligkeiten. (Henning Störck, Bereichsleitung)
AWG Köln-Buchheim Gruppe für Jungen ab zwölf Jahren, jungenspezifisches Konzept, Schwerpunkt Jungen mit psychiatrischen Auffälligkeiten. Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und niedergelassenen Psychiatern/Therapeuten. Klare Regeln und Strukturen, Elternarbeit. (Marc Bartels, Bereichsleitung)
WG Uno (Gertrud-Bäumer-Haus, Köln-Michaelshoven) Gruppe für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren. Besonders geeignet für Kinder mit einer ADS-Symptomatik. Ressourcenorientierter Arbeitsansatz, klare Tagesstrukturen, intensive und individuelle schulische Förderung, enge Zusammenarbeit mit Schulen, differenzierte Freizeitgestaltung, intensive und individuelle Elternarbeit. (Marc Bartels, Bereichsleitung)
AWG Spich (Troisdorf-Spich) Integrative koedukative Gruppe für Kinder von zehn bis 18 Jahren. Für vernachlässigte und verhaltensauffällige Kinder geeignet, sowohl für langfristig geplante Unterbringungen, als auch für Kinder, bei denen die Rückführung vorbereitet werden soll. Die Mitarbeiter sind in der Arbeit mit der AD(H)S-Symptomatik geschult. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist das Thema „starke Lern- oder leichte geistige Behinderung“. Die Gruppe zeichnet sich durch eine sehr herzliche Atmosphäre in Verbindung mit einem klar strukturierten und ritualisierten Tagesablauf aus. (Henning Störck, Bereichsleitung)
BWG Zur Gerberei (Rösrath) Gruppe für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 17 bis 21 Jahren, die nach stationärer Jugendhilfe, Aufenthalt in Kinder und Jugendpsychiatrien, ambulanten oder anderen Hilfsangeboten/Betreuungsformen aufgrund ihrer seelischen Beeinträchtigungen oder Behinderungen über das 18. Lebensjahr hinaus auf Unterstützung und Begleitung angewiesen sind. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Asperger Autisten. In Ausnahmefällen können die jungen Erwachsenen entsprechend dem SGB VIII bis zum 27. Lebensjahr betreut werden. (Marc Bartels, Bereichsleitung)
AWG Frechen Integrative, koedukative Wohngruppe für Kinder und Jugendliche ab circa 5 Jahren, Schwerpunkt ist die Betreuung von Kindern mit einer Lernbehinderung oder leichten geistigen Behinderung. Langfristige Aufnahmen sind ebenso möglich wie Anfragen, bei denen eine Rückführung angestrebt wird. Die Wohngruppe zeichnet sich aus durch einen strukturierten Tagesablauf mit Ritualen, auch im Jahresablauf, es erfolgt eine gute Zusammenarbeit mit den Schulen und schulische Förderung. (Christa Wolf, Bereichsleitung)
AWG Köln-Brück Regelangebot für Mädchen ab 13 Jahren, strukturierter Arbeitsansatz, Bewusstsein für therapeutische Zusammenhänge. Interkulturelles Konzept. (Martina Wierschem, Bereichsleitung)
WG Spechte (Stephansheide, Rösrath) Gruppe für Jungen ab zehn Jahren. Gut geeignet für längerfristige Unterbringung von Kindern. Beziehungsorientierter Arbeitsansatz, individuelle, schulische Förderung, gezielte, gemeinsame Freizeitgestaltung. (Henning Störck, Bereichsleitung)
Martin-Luther-Haus (Köln-Porz) Angebot für bis zu acht Kinder und Jugendliche (zehn bis 15 Jahre) mit psychisch bedingten Störungen der sozialen Orientierungsfähigkeit und mit hohen emotionalen Belastungen, die in der Regel zuvor in stationärer psychiatrischer Behandlung waren. Bis zu 3 Plätze stehen für die fakultative geschlossene Unterbringung zur Verfügung. (Marc Bartels, Bereichsleitung)
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