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10 Jahre betreutes Wohnen im Oberbergischen Kreis
08.12.2009
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Ambulant Betreuten Wohnens der Diakonie Michaelshoven im Oberbergischen Kreis lädt das Büro in Gummersbach am 11.12.09 um 10.00 Uhr zum Pressetermin ein. Es sollen Rückblicke, Trends und Perspektiven für den Oberbergischen Kreis angesprochen und erläutert werden. Andrea Steinbinder, Leiterin, und Bernd Gimmel, Mitarbeiter der ersten Stunde, stehen für die Presse zur Verfügung.
Im Dezember 1999 startete ein neues Angebot im Oberbergischen Kreis. Das betreute Wohnen richtet sich an wohnungslose Menschen, bzw. Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, wie Armut, Arbeitslosigkeit, Verschuldung, mangelhafte Wohnungsverhältnisse, drohender Wohnungsverlust, Sucht und gesundheitliche Probleme. Mit dem damals einzigartigen Angebot sollte im Oberbergischen Kreis wohnungslosen Menschen die Eingliederung in die Gesellschaft ermöglicht werden. Hierzu gehört unter anderem die Wohnungs- und Existenzsicherung, gesundheitliche Stabilisierung, Überwindung von Krisen und Entwicklung von Perspektiven.
Die steigende Nachfrage machte es notwendig, dass in 2001 das Betreute Wohnen auf den Kreis Mitte, 2003 auf den Kreis Norden ausgeweitet wurde. Bürostandorte sind in Waldbröl, Gummersbach und Wipperfürth zu finden. Seit 2006 werden im Betreuten Wohnen auch psychisch Kranke und Suchtkranke unterstützt.
Im Jahr 2008 wurden kreisweit fast 90 Menschen begleitet und unterstützt. Trends zeigen, dass immer mehr junge Menschen und Familien die Unterstützung durch das Ambulant betreute Wohnen in Anspruch nehmen. Auch Hilfesuchende, die aus ursprünglich stabilen Verhältnissen kommen und die aufgrund von Arbeitslosigkeit und/oder Trennung unter die Hartz IV-Regelung fallen und damit einen sozialen als auch finanziellen Abstieg erleben. Für Alleinstehende kommt das Problem dazu, dass es nur ein begrenztes Wohnungsangebot im oberbergischen Kreis gibt, dass der festgeschriebenen Preisgrenze entspricht.
Die Angebote der Diakonie Michaelshoven sind vernetzt, ergänzen sich und sind aufeinander abgestimmt. So wird das Betreute Wohnen im Oberbergischen Kreis weiter ausgebaut und den aktuellen Bedürfnissen angepasst.
Verfasserin: Melani Köroglu
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