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Überdimensionale Collagen begrüßen Besucher und Bewohner
Ergebnisse des Kunstprojektes „Segenborn in Farbe“ hängen jetzt an den Hof-Gebäuden!
Entstanden ist das „Utopien“-Objekt sowie das von seiner Form her überdimensionale Männchen mit dem Titel „Willkommen“ im Rahmen eines Projektes mit Bewohnern der Einrichtung für Wohnungslose der Diakonie Michaelshoven im Oberbergischen. Bei der Kunstaktion „Segenborn in Farbe“ entstanden in mehren Workshops über einen Zeitraum von sechs Monaten die beiden großflächige Collagen, deren Motive blau eingefärbt nun seit kurzer Zeit die Gebäude von Haus Segenborn schmücken und Besucher wie Bewohner des Hof-Geländes zur Diskussion anregen wollen. Die künstlerische Leitung hatte der Gummersbacher Maler David Uessem.
Als ein wesentliches Element in der sozialpädagogischen Arbeit von Haus Segenborn zählt, den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, ihre Erlebnisse und Erfahrungen durch einen offenen Austausch mit Gleichgesinnten und Interessierten zu verarbeiten. Mit dem Kunstprojekt wurde nun ein neuer Weg beschritten. „Wir wollten den hier lebenden Menschen einmal mehr eine innovative Möglichkeit bieten, sich selber und die eigenen Gefühle darzustellen“, begründet Segenborn-Leiterin Susanne Hahmann die Durchführung des von der Stiftung „Fonds Soziokultur“ mit 7500 Euro geförderten Projektes.
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