Nüztliche Hinweise zur Nutzung dieser Seite.
Seitenübergreifende Navigation
Logo: Geschäftsbereich Jungend- und Behindertenhilfe Logo: Diakonie Michaelshoven
Navigationspfad und Hilfsmittel
Navigation
Rechte Spalte - Weiterführende Informationen.

Ansprechpartner:

Henning Störck
Jugend- und Behindertenhilfe Michaelshoven gGmbH
Stephansheide
Pestalozziweg 77
51503 Rösrath
Tel. 02205 9227-0
E-Mail an Henning Störck schreiben
Mittlere Spalte - Inhaltsspalte.

Roter Punkt

Projekt zur Erstbetreuung von Ersttätern im Kinder- und Jugendalter
Prävention von Mehrfachtäterschaft

Aufgrund der deutlich gestiegenen Delinquenz von Kindern und Jugendlichen in Rösrath setzten sich Vertreter der Jugend- und Behindertenhilfe Michaelshoven, der Stadt Rösrath, der Kreispolizeibehörde, der Awo-Der Sommerberg Betriebsgesellschaft sowie zweier Schulen zusammen und entwickelten das Konzept "Roter Punkt". Vorrangiges Ziel dabei ist es, die hohe Anzahl von Mehrfachstraftätern in Rösrath zu verringern.

Schnelles Handeln
Seit dem 1. Januar 2008 werden deshalb in Rösrath Straftaten jugendlicher Krimineller, die durch große Brutalität oder Missachtung von Autoritäten geprägt sind und bei den Eltern nur auf Teilnahmslosigkeit und Gleichgültigkeit stoßen, mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Ist ein Fall mit einem roten Punkt versehen, verspricht das Projekt schnelles Handeln: bereits 48 Stunden nach der Tat soll ein Gespräch mit den Eltern und Jugendlichen die erste von folgenden Jugendhilfemaßnahmen sein. Aus den Erkenntnissen dieses Gesprächs ergeben sich die weiteren Maßnahmen.

Erlebnispädagogik
Der Schwerpunkt hierbei soll vor allem auf der Erlebnispädagogik liegen. So können Jugendliche beispielsweise an einem Wochenende im Hochseilgarten in Stephansheide trainieren. Dabei lernen sie nicht nur, sich in eine Gruppe einzufügen und anderen Gruppenmitgliedern zu vertrauen, sondern auch neue Verhaltensweisen auszuprobieren, um Erfolge, aber auch Grenzen wahrzunehmen. Die Sprünge in die Tiefe oder Balancieren in der Höhe sollen den Jugendlichen zudem Selbstbewusstsein vermitteln.

Weitere Maßnahmen
Neben den erlebnispädagogischen Angeboten gibt es jedoch auch weitere Maßnahmen, wie z.B. die Verordnung von Sozialstunden, die greifen können. Dabei geht es hauptsächlich um Wiedergutmachung: Die Jugendlichen arbeiten dabei im Kindergarten, in einem Altenheim oder reparieren Spielplätze und pflegen Außenanlagen.

Fußzeile.