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Neuer Beratungsservice soll Mieter vor drohender Kündigung schützen

15.09.2011

Wohnungsnotfälle frühzeitig erkennen und helfen

Mietrückstände, Schulden, unzureichendes Einkommen sind die häufigsten Gründe dafür, dass Mieter ihre Wohnung aufgeben müssen. Damit es nicht soweit kommt, haben sich die Wohnungsgenossenschaft Olpe, Südsauerland eG und der Diakonie Michaelshoven e. V. zusammengeschlossen, um ein besonderes Hilfsprojekt im Raum Olpe anzubieten.

Ab sofort können Mieter/-innen der Wohnungsgenossenschaft Olpe, Südsauerland eG, denen aufgrund von Problemen mit der Mietzahlung eine fristlose Kündigung droht, durch die Diakonie Michaelshoven beraten und unterstützt werden. „Es ist in dieser Region ein einzigartiges und völlig neues Angebot, von dem wir hoffen, dass die Betroffenen es annehmen“, sagt Susanne Hahmann, Bereichsleiterin der Wohn- und Eingliederungshilfe Oberberg der Diakonie Michaelshoven. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft. So können wir viel früher eingreifen und im besten Fall der Kündigung entgegenwirken“, fügt sie hinzu.

Ziel der Wohnungsgenossenschaft Olpe, Südsauerland eG ist es insbesondere die  Mieter vor dem Verlust ihrer Wohnung zu bewahren. Darüber hinaus sollen die Mieter von Experten unterstützt werden, um eine Wiederholung der Krise zu vermeiden und Sicherungsmöglichkeiten der wirtschaftlichen Lebensgrundlage zu garantieren. „Jede außerordentliche Kündigung trägt ein menschliches Schicksal hinter sich. Wir möchten mit dieser Kooperation unseren Mietern die Möglichkeit geben, Hilfen anzunehmen, damit es gar nicht erst zur Kündigung kommt“, erklärt Volker Naumann, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Olpe, Südsauerland eG.

Interessenten erhalten telefonische Auskunft oder können Infomaterial anfordern:

Susanne Hahmann, Wohn- und Eingliederungshilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven, Telefon: 0173 9059592

Volker Naumann, Wohnungsgenossenschaft Olpe, Südsauerland eG., Telefon: 02761 96490 

 

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