Aktuelle Projekte Schulleben im Berufskolleg Michaelshoven

Im Berufskolleg Michaelshoven finden auch über den üblichen Schulunterricht hinaus zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen statt. Hier berichten Schüler/-innen und ihre Lehrkräfte über aktuelle Projekte, Thementage und vieles mehr rund um das Schulleben.
  

Ein starkes, soziales Team beim 20. RheinEnergieMarathon Köln am Start

Mit einer guten Zeit von 4:16 liefen in diesem Jahr am 01.10.2017 die Staffelläufer des Berufskolleg Michaelshoven die Kölner Marathonstrecke.

Leider waren kurzfristig zwei Läufer ausgefallen, sodass es nur zu einer Vierer-Staffel anstatt der gemeldeten zwei Staffeln reichte. Aus Freude am Laufen und frei nach dem Motto „Dabei sein ist alles" liefen dennoch alle sieben Läuferinnen und Läufer ihre Teilstrecke und unterstützen sich so gegenseitig. „Wir haben dann eine Vierer-Mannschaft mit Wertung laufen lassen und die drei Übrigen sind als Begleiter, also als Doppelpack mitgelaufen – ein sehr soziales Team!", so Frau Kallerhoff, die auch in diesem Jahr zusammen mit Frau Heydweiller die Mannschaft vorbereitet und begleitet hat.

Zu Recht stolz präsentierte sich schließlich das aus verschiedenen Bildungsgängen gemischte Team zum Finalfoto:

Gruppenbilder der sieben Läuferinnen und Läufer mit zwei Lehrerinnen.

Nina Mies (Fachhochschulreife im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen) und Kevin Kemeter (angehender Kinderpfleger), die beide bereits den Bonn Marathon im April mitgelaufen sind, sowie Dietmar Bien (angehender Sozialassistent)  und Meike Taubert, Feza Younca, Dominik Kühnel und Michael Gundert (angehende Gymnastiklehrerin und -lehrer).

Herzlichen Glückwunsch!
 

Sport verbindet Menschen!

Das war das Motto des 6. Sporttages Köln – das Sportfest der Inklusion am 15. September 2017 am Fühlinger See.

Zahlreiche Sportarten wie Laufen/Walken, Basketball oder Bogenschießen konnten hier an den vielen Ständen verschiedenster Einrichtungen und Organisationen für Menschen mit und ohne Behinderungen ausprobiert werden.

Die Gruppe des Berufskollegs in einem Drachenboot.

Höhepunkt des Tages war jedoch das inklusive Drachenbootrennen.  Auch in diesem Jahr sorgten Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Heilerziehungspfleger unseres Berufskollegs wieder für einen reibungslosen Ablauf am Steg. Sie unterstützten die kreativ verkleideten Ruderer mit und ohne Behinderungen beim Einsteigen in die Boote, bis sie endlich selber auf das Kommando „Piraten Ahoi“ hin im Boot der GWK Köln-Kalk auf der 250 Meter langen Strecke lospaddeln konnten.

10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen ein Gruppenbild mit einem großen Bär-Maskottchen.

„Die Zusammenarbeit vom Berufskolleg und der GWK Köln-Kalk hat eine lange Tradition“, so Herr Herpertz, der als Lehrer am Berufskolleg Michaelshoven die angehenden Heilerziehungspfleger begleitete. „Es freut uns, dass wir in der GWK viele Mitarbeiter mit Behinderung als Sporthelfer ausbilden konnten, die hier nun gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aus Michaelshoven Verantwortung für die Durchführung  übernommen haben“, so Ria Nieberg, die Sportlehrerin der GWK Köln-Kalk.

So erlebten alle Teilnehmenden – ob an Land oder auf dem Wasser – das Motto am eigenen Leibe: Sport verbindet Menschen.

Von der mittelalterlichen Taverne über Disneys World bis hin zum Escape-Room – Projektwochen 2017

Zwei Tage lang durchzog der Geruch von frisch gebackenen Brötchen das ganze Schulgebäude. Denn während der letzten beiden Tage der 2-wöchigen Sommerprojektwochen präsentierten alle 14 Gruppen ihre Ergebnisse.

So wurde im wirklich großartigen Mittelalterbereich eifrig im Lehmofen gebacken. An den vielen weiteren Ständen und Zelten der Zeitreise gab es jede Menge „Kurzweyl“. Kulinarisch wurden die Gaumen aber auch mit gesundem Grillgut der Gruppe „Gesundheit macht Schule“ verwöhnt. Bei den zahlreichen Theaterpräsentationen kam die Spielfreude nicht zu kurz. Wer das Schattentheater besuchte, beanspruchte seine Lachmuskeln stark, denn hier wurden sehr eigenwillige Variationen bekannter Disney-Szenen gespielt  – z.B. klingelte Simbas Handy, als sein Löwenbaby dem Volk präsentiert wurde. Etwas gruseliger hatten sich dagegen die Schülerinnen und Schüler der Schwarzlichttheatergruppe mit Disneys Geschichten auseinandergesetzt, zeigten aber auch eine perfekte Bühnenshow. Das Projekt  „Sich selbst in Szene setzen“ spielte in verschiedenen Szenen „vielfach, einzigartig und endlos“, wie die Nachricht, dass der Kutscher die Pferde angespannt hätte, verschiedenen Obrigkeiten mitgeteilt wurde.

Spontane Begegnungen entstanden im Improvisationstheater. Hier hüpfte z.B. im Wartezimmer einer Tierärztin ein kleiner Koffer auf dem Schoß eines Wartenden, eine Giraffe hatte Schluckauf, die Dame daneben wartete wegen ihrer Zecke auf die Tierärztin … Sehr aktiv ging es in diesem Jahr im Basalen Theater zu. Die Zuschauer unterstützten mit Demoplakaten, lautstarken Parolen und Poolnudelschwertern Elfen im Kampf gegen das Böse. Auch die inklusiven Zuschauergruppen aus der Nachbarschaft hatten hier wirklich viel Spaß. Wer sich nun reif für die Insel fühlte, konnte sich schließlich beim Meeresrauschen und mit Ananasgeschmack beim Sinnestheater verwöhnen lassen. Weitere gute Entspannungsmöglichkeiten bot die Gruppe „Body & Soul“ mit progressiver Muskelrelaxation sowie Igelball- und Fußmassagen im „Raum der Stille“ an.

Musikalische Talente zeigten sich in der für die Projektwoche zusammengestellten Band, die gleich zwei verschiedene 20-minütige Programme auf Lager hatte, u.a. auch mit dem Disney-Song „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.

Als Dauerausstellungen präsentierten sich die Projekte „Ausdauer kennenlernen“ und  „Geocaching“. Hier standen jeweils fachkundige Schülerinnen und Schüler für offene Fragen parat. Wer selbst aktiv werden wollte, konnte erlebnispädagogische Spiele auf der Wiese spielen oder beim Speed-Gaming neue Gesellschaftsspiele kennenlernen. Aus dem sehr ungemütlich gestalteten Escape-Room im Keller von Haus Elisabeth kam man allerdings nur wieder heraus, wenn man durch das Lösen von kniffligen Fragen den Schlüssel fand (Projektgruppe „Spiele spielen“).

Abschlussfeier 2017

Am 01.07.2017 wurden die diesjährigen Absolventen des Berufskollegs Michaelshoven nach einem festlichen Gottesdienst verabschiedet.

Für ihre Zukunft wünschen wir ihnen viel Glück, Erfolg und Gesundheit!!!

„ONEmalig“: Schülermanager vom Beethovenfest Bonn im Berufskolleg!

Einfach „ONEmalig“ – so fanden viele Schüler und Studierende aus der Berufsfachschule für Gymnastik und der Fachschule für Sozialpädagogik die letzten Unterrichtsstunden vor den Projektwochen.

ONE – das ist das Motto des besonderen Konzertes mit Francesco Tristano am 16. September im Rahmen des Beethovenfestes Bonn im Telekomforum. Dieses Konzert bereiten sogenannte Schülermanager professionell vor, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihre Begeisterung für den Künstler und die Musik weiterzugeben. Dies gelang ihnen in den Praxisstunden hier im Berufskolleg wirklich gut. „Noch nie haben wir im Sportunterricht so geschwitzt wie heute!“, war die Reaktion einer angehenden Sozialpädagogin im ersten Ausbildungsjahr nach einer Stunde Tanzen mit den Schülermanagern. Tanzen, das ist das Besondere am Konzert. Musik hört man nicht nur, Musik nimmt man ganz mit dem Körper auf und wird eins mit der Musik: „ONE“.

Francesco Tristano verbindet dies in seinen Konzerten mit der Verbindung der Musikrichtungen und bringt die Besucher zum Tanzen! Dies haben die Schüler und Studierenden mit den Schülermanagern durchgeführt. Auf die Musik von Franceso wurde gemeinsam eine Choreographie eingeübt, welche dann im Konzert als Flashmob präsentiert wird.

Der Funke der Begeisterung der jungen Manager sprang in den Stunden über und viele der Teilnehmer wurden neugierig auf die Musik von Francesco Tristano, der erst seine klassischen Konzerte spielt und anschließend als DJ im Club weiter auftritt. „Was wir im Konzert vorhaben wird cool, und getanzt wird auf jeden Fall!“ Konzert als Party, das kam bei den Klassen gut an und viele haben den Schülermanagern Johanna und Florian versprochen, zum nächsten Tanzworkshop am 1.9. zu kommen. (Weitere Infos und Anmeldungen bitte hier.)
(Text: Claudia  Plener)
  

Angehende Heilerziehungspfleger unterstützen Michalympics – die Sport- und Spielolympiade für Menschen mit Behinderung

Es gab viel zu tun für die angehenden Heilerziehungspfleger, als am Sonntag, den 8. Juli 2017 der Startschuss für die „Michalympics“, die jährlich stattfindende Sport- und Spielolympiade in Michaelshoven gefallen war.

An zahlreichen Stationen mit den unterschiedlichsten Herausforderungen erprobten Bewohner von Michaelshoven sowie Gäste von außerhalb mit großem Elan ihr Können. Die Studierenden der Unterstufe konnten bei der Betreuung der Stationen und der individuellen Unterstützung der Athleten viele praktische Erfahrungen sammeln. Bereits zum vierten Mal wurde diese Aktion von Herrn Herpertz im Rahmen seines Unterrichtsfaches Bewegung (Differenzierungsbereich) begleitet.

Am Ende gab es für die Michalympioniken eine Urkunde, die Studierenden erhielten eine süßes Dankeschön von der Diakonin Anne Geburtig.
  

Wir waren mit dabei! … beim Videodreh im Park mit Björn Heuser

Die Sonne lachte, als sich am 20.Juni 2017 ein herrlich kunterbuntes Gemisch an Menschen im Park traf, um bei einem Musikvideo von Björn Heuser mitzuwirken. Der Song stammt aus dem aktuellen Album des Kölner Künstlers.

Kinder, Jugendliche, Senioren, Menschen mit Fluchterfahrungen, Menschen mit Behinderungen, Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Gymnastik kamen aus allen Ecken des Parks zusammen und begegneten sich – jeder auf seine Weise.

Aufgerufen zu dieser Aktion hatte die Abteilung Unternehmenskommunikation der Diakonie Michaelshoven. „Wir appellieren für ein mehr an Miteinander, d.h. für Respekt und Toleranz füreinander. Die Aktion rund um das Musikvideo soll erneut in den Social Media-Kanälen platziert werden, um damit die Aufmerksamkeit zu wecken und Kölner dazu zu motivieren, sich z.B. auch ehrenamtlich bei uns zu betätigen und füreinander da zu sein“, so Melani Köroglu in ihrem Aufruf zu dem Dreh.

Wir vom Berufskolleg hatten in jedenfalls schöne Stunden, wurden bestens verpflegt, bekamen einen guten Einblick in einen professionellen Filmdreh und lernten nette Michaelshovener kennen.  (Text: U. Hagedorn)

Das Video zu "Meddendren" finden Sie hier: www.jetzt-mittendrin.de

„REdUSE – über den Umgang unserer Ressourcen der Erde“

Organisiert von der FAIR-AG unserer Schule (Leitung Frau Heidecke und Frau Wildförster) fand am 14. Mai 2017 in der Kirche eine Multivisionsveranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer zum Thema „REdUSE – über den Umgang unserer Ressourcen der Erde“ statt.

Ein Mann hält einen Vortrag vor einer Gruppe Schüler. Er steht vor einer Leinwand, auf dem das Motto "REdUSE" erscheint.

In verständlichen Grafiken und einem sehr gut aufbereiteten Film wurden alle Anwesenden an die Thematik herangeführt. Deutlich wurde aufgezeigt, dass unser Wohlstand  stark von nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen sowie von dem Zugang zu Energie und sauberem Wasser abhängig ist.

Viele Ressourcen werden aber bereits in hohem Maße übernutzt. „Damit die Ressourcen gerechter verteilt werden und sie der Bevölkerung möglichst lange zur Verfügung stehen, muss unser Lebensstil nachhaltiger werden!“ – so die Aufforderung von REdUSE:  reUSE – reDUCE – reCYCLE.

Hier ist jeder Einzelne gefragt – z.B. bei der Nutzung eines wiederverwendbaren Kaffee-to go-Bechers, aber unsere Schule kann noch viel tun. „Daran werden wir im kommenden Schuljahr arbeiten“, so eine Schülerin der Fair-AG. Unser Schulleiter Herr Pütz zumindest hat nach dem Vortrag seine Kaffeekapselmaschine aus der Schule verbannt – ein guter Anfang.
 

Insgesamt waren es wieder vielfältige und gelungene Präsentationen, die zeigten, dass die meisten Schülerinnen und Schüler sich auf neue Themen und durch die bildungsgangsübergreifenden Gruppenzusammensetzungen auf neue Menschen und Konstellationen eingelassen haben. So entdeckten viele deTeilnehmer neue Seiten bei Mitschülerinnen und Mitschülern, bei Lehrerinnen und Lehrern und wurden vielleicht sogar von eigenen neuen Fähigkeiten überrascht.
 

Berufsfachschule für Gymnastik organisierte zum 9. Mal die Projektwoche in der GWK in Köln-Kalk

„Der April, der macht was er will“ – so lautete das Motto der Projektwoche 2017 in der Gemeinnützigen Werkstatt in Köln (GWK) in Kalk. Die 22 Schülerinnen und Schüler der aktuellen Mittelstufe der Berufsfachschule für Gymnastik organisierten ein buntes Workshop-Programm mit 22 Angeboten für die 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Behinderungen.

Unterstützt wurden sie wieder von dem sogenannten Orga-Team, einer kleinen Gruppe freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die der Kennenlerntag, die Erstellung des Programmes sowie die Durchführung der Projekttage bestimmt nicht so reibungslos geklappt hätten.  

Auch in diesem Jahr kamen die Back- und Kochangebote wieder sehr gut an. Die Bewegungsangebote wie Tanzen, Tischtennis, Kickern, Wassergymnastik, Nordic Walking, Basketball mit und ohne Rolli , Geocaching, Zirkus, Singen-Rhythmus-Bewegung, aber auch diverse Entspannungsworkshops wurden zahlreich besucht. Es wurde gemalt, österlich gebastelt und wer wollte, konnte sich als Modell in bekannten Filmplakaten per Photoshop verewigen lassen. In Theaterprojekten konnten die Menschen mit Behinderungen mit einem klaren „NEIN“ experimentieren oder für kurze Zeit ihren Traumberuf leben. Der Gesprächskreis bot die Möglichkeit, gegenseitige Lebenswelten kennenzulernen. In der Beautyfarm gab es viel Zeit und Ruhe für direkte zwischenmenschliche Begegnungen.
  

Meist ging es aber bunt und munter in den Workshops zu. Die anleitenden Schülerinnen und Schüler, die oft das erste Mal mit Menschen mit Behinderungen so eng zusammenarbeiteten, schafften es, ihre eigenen Unsicherheiten ein Stück weit abzubauen und sich individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen.

Als Dankeschön hatte Ria Nieberg, die Sportlehrerin der GWK, für uns ein tolles Rollstuhltraining mit Horst Strohkendl in den großen AbenteuerHallenKALK organisiert. Wir, Frau Noll und ich, freuen uns nun schon auf das kommende Jahr, wenn wir wieder zusammen mit Ria Nieberg und Heike Gelhaar (Sozialer Dienst-GWK) unsere 10. Projektwoche planen und durchführen, in der – wie immer – die Begegnung von Menschen im Vordergrund steht.   (Ulla Hagedorn)
  

Deutsche Post Marathon Bonn – die Schülerstaffel lief mit zweitbester Berufskolleg-Zeit ins Ziel

Am 02.04.2017 ging unsere Schule wieder mit einer sehr gemischten Läuferstaffel an den Start des Deutschen Post Marathons in Bonn.

Gruppenbild mit zwei Schülerinnen und drei Schülern, die am Marathon teilgenommen haben, mit ihren Medaillen.
Glücklich und stolz – die sechs Teilnehmer des Berufskollegs.

Isabelle Fenner, Martin Borjans und Kai Gollnick (Berufsfachschule für Gymnastik), Nina Mies und Phillip Acker, die beide die Fachhochschulreife im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen erwerben wollen sowie der angehende Erzieher Kevin Kemeter liefen zusammen mit großem Eifer die 42,195 km.

Sie kamen nach 3:59:57 mit der zweitbesten, jemals an unserer Schule gelaufenen Zeit ins Ziel. Sie belegten damit den 104. Platz (von 265) in der Gesamtwertung der Schulstaffeln, in der Wertung der Altersklasse X90 erreichten unsere sechs Läuferinnen und Läufer den 26. Platz.

Insgesamt waren über 13.000 Läufer aktiv, darunter 7.800 Halbmarathonläufer, 1.200 Marathonläufer, über 1.600 Staffelläufer, 2.100 Schülerinnen und Schülern sowie Walker, Inliner und Handbiker. Sie wurden von knapp 200.000 Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen und bester Stimmung bei ihrem Lauf durch die Stadt Bonn  angefeuert.

So hatten unsere Schüler – betreut von Frau Richarz-Kallerhoff und Frau Heydweiller – einen wirklich schönen und sehr erfolgreichen Tag. Herzlichen Glückwunsch! Also, jetzt schon fit machen für den nächsten Bonn Marathon am 15.04.2018, wenn es wieder heißt: „Auf die Plätze, fertig, …“.
 

Projektpräsentation der angehenden Erzieher/-innen

Von Oktober bis Dezember 2016 verwirklichten ca. 80 Studierende der drei Klassen der Mittelstufe der Fachschule für Sozialpädagogik ihre vorab geplanten Projekte.

In 23 verschiedenen Einrichtungen wie Kitas, Jugendzentren, OGS sowie einer Einrichtung für  Geflüchtete wurde gemeinsam mit den Zielgruppen mit großem Engagement gebaut, gesungen, getanzt. Am 18. Januar 2017 präsentierten die Studierenden dann für das gesamte Berufskolleg jeweils ihre Praxisprojekte.

Die 23 Stände spiegelten das breite Spektrum der Projekte wieder – von Tanz, Film, Experimente, Kreativprojekte, über den Bau von Palettenmöbeln sowie viele weitere Projekte im Rahmen von Freizeitgestaltung. So konnten sich die Besucher/Schüler aller Bildungsgänge am Präsentationstag umfassend informieren und einen Einblick in die Projektarbeit sowie viele Anregungen für die spätere pädagogische Arbeit erhalten. Diese Projektwochen mit den Präsentationstagen sind ein fester Bestandteil des Schullebens und bieten eine zusätzliche Möglichkeit des ganzheitlichen Lernens.
 

ERNSTes und unERNSTes – Auf den Spuren von Max ERNST

Tanz und Bewegung  –  ein Projekt der Berufsfachschule für Gymnastik am Berufskolleg Michaelshoven in Köln (30.01.-10.02.2017)

Nach drei Jahren war es wieder soweit: 63 Schüler/-innen der Berufsfachschule für Gymnastik des Berufskollegs Michaelshoven präsentierten die Ergebnisse ihres zweiwöchigen Tanzprojektes. Im Mittelpunkt stand diesmal der vielseitige Weltkünstler Max Ernst.

Die erste Spur
Max Ernst und seine Frauen
Rendevouz der Freunde
Begegnung mit den Hopi-Indianern
Das Ei
Loplop
Action & Painting
Pina Bausch trifft Max Ernst
Die Horde
Das Erwachen
Der Hut macht den Mann/die Frau
 

Zur Vorbereitung des Projektes besuchten die Schüler/-innen der Unter-, Mittel- und Oberstufe das Max-Ernst-Museum im Brühl, der Heimatstadt von Max Ernst. Bereits vor Ort entwickelten sie viele Ideen, wie sich das Werk des Künstlers – ob Bild, Skulptur, Frottage-Zeichnung oder Abklatschtechnik – in Bewegung und Gestaltung umsetzen lässt. Das abwechslungsreiche Leben des Künstlers bot entsprechende Ansatzpunkte, so (z.B.) seine Begegnung mit den Hopi-Indianern oder seine vier Ehen.

Es entstanden 11 Stücke gemäß dem Titel der Aufführung „ERNSTes und unERNSTes – Auf den Spuren von Max ERNST“. Die Schwierigkeit, den ersten Klecks aufs Papier zu bringen genauso wie der immer wiederkehrende Loplop bei Max Ernst waren Ausgangspunkt der Choreografien. Auch ein im Bild festgehaltenes Zusammentreffen seiner damaligen Freunde aus der Gruppe der Dadaisten wurde thematisiert. Skulpturen erwachten und Hände wurden lebendig. Viel Spaß zeigten die Schüler/-innen bei der Interpretation des Bildes „Der Hut macht den Mann“/die Frau.

Sichtliche Bezüge zur Gegenwart und Lebenswelt der Schüler/-innen gab es bei Action & Painting, denn wenn Max Ernst heute lebte, hätte er sicherlich auch zur Spraydose gegriffen. Ein Zusammentreffen mit der Tänzerin und Choreografin Pina Bausch hätte Max Ernst bestimmt künstlerisch animiert. Dieser Idee folgten die Schüler/-innen in ihrem Stück „Pina trifft Max“. Den Abschluss bildete eines der Wald-Bilder des Malers, das wie eine „Horde“ von Bäumen anmutete und zu geheimnisvollen Bewegungsbildern animierte.

Insgesamt eine äußerst gelungene Darbietung, die von Mitschüler/-innen des Berufskollegs, Kollegen/-innen, Eltern und Ehemaligen mit kräftigem Applaus belohnt wurde.
  

Projektpräsentationen der Fachschule für Motopädie 2016/17 – eine sehr bewegte Veranstaltung (25.11.-26.11.2016)

Wie in den letzten 10 Jahren luden auch in diesem Schuljahr die angehenden Motopäden /-innen zu zwei Präsentationstagen mit vier interessanten Themen aus Bereichen der Motopädie ein.

So wurden die Zuschauer am Freitag in den Dschungel entführt, um hier  – zum Teil am eigenen  Körper – ein selbst entwickeltes, ganzheitliches und kindgemäßes Beobachtungsverfahren zur Überprüfung  persistierender frühkindlicher Reaktionen kennenzulernen. Danach stellte eine weitere Gruppe Studierender die Idee einer Kooperation des Berufskollegs mit dem DVGS e.V., dem  Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie, vor. Erste Gespräche zur konkreten Umsetzung fanden bereits statt.

Am zweiten Tag wurde die „ Motopädie mal einfach“ betrachtet. Die vielen Mitmachangebote hierzu wurden von den Zuschauern mit großer Experimentierfreude genutzt. Zu dem Titel „Ich habe Angst?!“ wurden schließlich motopädische Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit ängstlichen und/oder sozial unsicheren Kindern und Erwachsenen vorgestellt.

Eine junge Frau balanciert auf einer umgedrehten Bank.
Eine Gruppe von Frauen mit einzelnen Rosen in den Händen stehen vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Haben Sie noch Fragen?"
Im Vordergrund liegen mehrere Schaumstoffnudeln, im Hintergrund wurde mit Kisten und Bettlaken und leuchtenden Kugeln ein Tunnel gebaut.
Mehrere Frauen führen einander in Zweiergruppen durch einen Raum. Eine der beiden hat jeweiles die Augen geschlossen.

Schon seit 17 Jahren bietet das Berufskolleg Michaelshoven die Ausbildung zum Motopäden an. Die Ausbildung ist berufsbegleitend und dauert 2 Jahre. Das Einsatzgebiet von Motopäden sind Institutionen wie integrative Kindertagesstätten, Sozialpädriatrische Zentren, Stationäre Kinder- und Jugendhilfe, Senioreneinrichtungen oder Wohngruppen für Menschen mit einer Behinderung. Mit individuellen Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten fördern sie hier Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in ihren Bewegungs- und Wahrnehmungsfunktionen, ihrer sozial-emotionalen Entwicklung oder aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkt sind.
  

Abschlussfeier 2016

Ende Juni wurden die diesjährigen Absolventen des Berufskollegs Michaelshoven nach einem festlichen Gottesdienst verabschiedet.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen viel Glück, Erfolg und Gesundheit!!!

Bewegung ist Trumpf: Die Heilerziehungspfleger in Aktion

Am Freitag, den 10.06.2016 nahm die Unterstufe der Heilerziehungspfleger bereits zum vierten Mal als Steghelfer am inklusiven Drachenbootrennen auf dem Fühlinger See teil. Premiere in diesem Jahr war die eigene aktive Teilnahme am Rennen neben dem Stegdienst.

Das Team im Boot.
Gruppenbild aller Paddler.
Drei Paddlerinnen und drei Paddler.
Picknick auf der Wiese.

Man hatte das Angebot des Veranstalters angenommen, ohne die übliche Startgebühr mit einer Einrichtung teilzunehmen. Gemeinsam mit der Christophorus Schule in Bonn startete man als „Drachentöter". Der Kontakt war über eine Studierende durch ein Praktikum Anfang des Jahres zustande gekommen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet hat. Das traumhafte Wetter an diesem Tag trug natürlich auch dazu bei.

Am Samstag, den 11.06.2016 unterstützte die Unterstufe der Heilerziehungspfleger zum dritten Mal die „Michalympics“ – die Sport- und Spielolympiade für Menschen mit Behinderung in Michaelshoven.

Ein Mann wirft einen Ball in eine Kiste. Um ihn herum stehen mehrere weitere Personen.
Ein Mann wirft einen Ball auf drei Hütchen, die auf einem Tisch stehen. Um ihn herum stehen noch weitere Personen.
Ein Mann kickt einen Ball. Rechts neben ihm steht ein weiterer Mann, links von ihm eine Frau.
 

Auf der großen Wiese im Park waren verschiedenste Stationen aufgebaut, die von den Besuchern absolviert werden mussten. Die Studierenden besetzten die Stationen und unterstützten die Teilnehmer. Auch hier spielte das Wetter mit und es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Studierenden die Möglichkeit bot, konkret praktisch mit Menschen mit Behinderung im Bereich Sport und Bewegung zusammen zu arbeiten.

Begleitung und Text : Bernhard Herpertz
 

6 von 13.500 – Teilnahme der Schülermannschaft des Berufskollegs am Bonn Marathon 2016

Circa 13.500 Läuferinnen und Läufer liefen am 10. April einen neuen Teilnehmerrekord beim 16. Post Marathon in Bonn. Dieses Event konnte auch unsere 6-köpfige, in diesem Jahr ausschließlich männliche Schülermannschaft aktiv genießen.

Sechs Schüler des Berufskolleg Michaelshoven in roten T-Shirts hocken und stehen auf einem Rasenstück.

Alle Teilnehmer wurden mit frühlingshaftem, angenehmen Laufwetter und einer tollen Zuschauerstimmung am Straßenrand belohnt. 5 Schüler der Berufsfachschule für Gymnastik waren mit am Start: Lennard Frank und Tamino Voigt aus der Unterstufe sowie Martin Borjans, Lennart Bott und Kai Gollnick aus der Mittelstufe. Kai Gollnick lief bereits im letzten Jahr für unser Berufskolleg zum Ziel.

Zusammen mit Philipp Acker, der die Fachhochschulreife im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen anstrebt, erreichte die Mannschaft  eine gute gemeinsame Zeit von 3:53 Stunden. In ihrer Altersklasse (M90) belegten sie so Platz 123 von 254.

Herzlichen Glückwunsch!
 

Projektwoche „Werkstatt Köln Aktiv“

Griechische Tänze, Trommeln, Singen, Smoothies herstellen, fotografieren – das waren nur ein paar der rund 20 verschiedene Kreativ- und Bewegungsworkshops, die Menschen mit einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung bei der Projektwoche „Werkstatt Köln Aktiv“ ausprobieren konnten. Die Teilnehmer sind alle bei der GWK Köln-Kalk (Werkstatt für Menschen mit Behinderung) tätig.

Collage mit vier Bildern von der Projektwoche: Übungen mit Rollstuhl, Schminken, Kopfstand, Malen

Für jeden Geschmack hatte die GWK in Kooperation mit dem Berufskolleg Michaelshoven etwas vorbereitet. Mit der Projektwoche soll das Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung gefördert und Berührungsängste abgebaut werden. Das Projekt fand zum siebten Mal in Folge statt.

Die Werkstätten und das Berufskolleg Michaelshoven arbeiten bereits seit Langem zusammen. „Die Praxis ist uns sehr wichtig“, so Lehrerin Ulla Hagedorn. Seit 20 Jahren kommen daher Schüler des Berufskollegs im Rahmen ihrer Schulwoche für einen Nachmittag in die Werkstätten, um auch praktisch arbeiten zu lernen. So ist vor 20 Jahren auch diese Kooperation entstanden, die vor etwa sieben Jahren zur Projektwoche heranreifte.

Die Projektwoche ist für beide Seiten etwas ganz Besonderes. „Durch die Verteilung über die ganze Woche wird eine richtige Nähe aufgebaut“, meint Hagedorn. „Es ist toll, wie gut die jungen Leute das stemmen“, ergänzt die Sportlehrerin zur Leistung der Berufsschüler.
  

„Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung“ – Projektpräsentation der Fachschule für Motopädie

Was wäre ein Leben im Stillstand? Für viele Menschen unvorstellbar, ohne die notwendige Bewegung im Leben glücklich und ausgeglichen zu sein. Doch wie sieht es bei Menschen aus, die aufgrund ihres Alters oder einer geistigen oder körperlichen Behinderung nicht so einfach in Bewegung kommen? Hier kommen die Motopäden zum Einsatz.

Die Ausbildung zum Motopäden bietet das Berufskolleg Michaelshoven in einer zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung an. Schon seit 16 Jahren bildet die Fachschule für Motopädie aus.   Motopäden fördern Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in ihren Bewegungs- und Wahrnehmungsfunktionen oder aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkt sind. Dabei entwickeln sie auf den Einzelnen abgestimmte Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote. Das Einsatzgebiet von Motopäden sind Institutionen wie Kitas, Senioreneinrichtungen oder Wohngruppen für Menschen mit einer Behinderung.

Zum zehnten Mal fanden die Projektpräsentationen der Fachschule für Motopädie statt. Studierende stellten an zwei Tagen ihre Projekte vor, die sie zum größten Teil mit Menschen, die in Michaelshoven leben und betreut werden, durchgeführt haben. In Präsentationen und Kurzfilmen zeigten sie, was ihre Begegnungen mit Kindern und Erwachsenen, die eine geistige Behinderung haben, wie auch mit Senioren bewirken können.

Am zweiten Tag präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse in Hinblick auf den Einsatz von Motopädie bei Flüchtlingskindern und bei Kleinkindern. Zwischendurch boten die sechs Studierenden den vielen teilnehmenden Gästen Auflockerungsübungen und Mitmachangebote an.

Günter Pütz – der neue Schulleiter des Berufskollegs Michaelshoven

36 Jahre war Angela Heuser im Berufskolleg Michaelshoven tätig. Davon 16 Jahre als Schulleiterin. Jetzt hat sie sich in den Vorruhestand verabschiedet. Der neue Schulleiter heißt Günter Pütz. Wir stellen ihn hier vor.

Günter Pütz ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt seit 35 Jahren in Bonn und hat in seinem „ersten Leben“, wie er es nennt, nach einer kaufmännischen Ausbildung als Abteilungsleiter bei der Kaufhof AG gearbeitet. Dann studierte er Sportwissenschaften, katholische Theologie und Pädagogik.

Er leitete zehn Jahre das Förderzentrum Kiphard, die rheinische Modelleinrichtung für Psychomotorik in Bonn. Dann wechselte er zum Berufskolleg Michaelshoven. Darüber hinaus schreibt Günter Pütz Fachbücher im Bereich kindliche Bewegungsentwicklung, -beurteilung und -begleitung.

Herr Pütz, welche Aufgaben hatten Sie bisher im Berufskolleg Michaelshoven?
Mein Einstieg in das Berufskolleg Michaelshoven war verbunden mit der Aufgabe, die Fachschule für Motopädie als ersten berufsbegleitenden Bildungsgang in das Angebot der Schule zu integrieren.

Als Mitglied des Koordinationsteams gewann ich einen umfassenden Einblick in die Besonderheiten unserer Schule und deren Organisation. In meinen Tätigkeitsbereich fiel unter anderem die Konzeption des ersten Bachelorstudienganges in Kooperation mit der Hochschule Emden. Des Weiteren gestaltete und betreute ich bildungsgangübergreifende Projekte und Fortbildungsangebote, die unseren Schülern und Studierenden während ihrer Ausbildung „Blicke über den Tellerrand“ ermöglichten.

Sie sind seit Anfang Februar der neue Schulleiter und übernehmen die Aufgaben von Frau Heuser, die nach 16 Jahren als Schulleiterin in den Ruhestand ging. Welche Aufgaben erwarten Sie?
Zu meinen wesentlichen Aufgaben gehört es, den Innovationsprozess im Berufskolleg zu stärken, indem ich das Kollegium mental und emotional für eine gemeinsame Zukunftsvorstellung gewinnen möchte. Wesentlicher Bestandteil dessen ist, die Qualitätsentwicklung von Unterricht zu fördern und an zukünftige Herausforderungen anzupassen.

Als weitere Aufgabe möchte ich die schulexterne Kommunikation und Kooperation ausbauen. Das Berufskolleg als Teilbereich der Diakonie Michaelshoven eröffnet win-win-Situationen, die noch intensiver genutzt werden können. Weitere zu pflegende Kontakte sind unsere Praxisstellen, kooperierende Fachschulen/Hochschulen, die Bezirksregierung und viele andere mehr. Schließlich gehören auch administrative Aufgaben zu meiner Schulleitertätigkeit.

Wie lauten Ihre Ziele?
Ich habe neulich den Satz gelesen, dass Zukunft meist schon da ist, bevor wir damit rechnen. Den habe ich mir als inneren Leitsatz notiert. Unser Kerngeschäft ist Unterricht und der soll gut sein. Darauf aufbauend können wir Zukunft gestalten.

Eine kurz- bis mittelfristige Aufgabe besteht dann in Anpassung des bestehenden Bildungsangebotes unserer Schule an die Bedarfe des Marktes. Hierzu zählen beispielweise sogenannt praxisintegrierte Ausbildungen und solche, die zusätzlich die allgemeine Hochschulreife vermitteln. Diese könnten an einen sozialpädagogischen oder gesundheitsorientierten Schwerpunkt gekoppelt sein.

Langfristig stelle ich mir vor, dass das Berufskolleg Michaelshoven durch die Vernetzungen, die Michaelshoven bietet, eine herausragende Rolle in der Bildungslandschaft im Großraum Köln/Bonn spielen soll.

Frau Heuser war lange Zeit im Berufskolleg tätig, ein paar kurze Worte zu ihr.
Frau Heuser war 36 Jahre Lehrerin am Berufskolleg Michaelshoven, davon 16 Jahre als Schulleiterin. Sie hat während ihrer Schulleiterzeit drei neue Bildungsgänge eingeführt und mit dazu beigetragen, dass sich unsere Schule in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Pflege und Bewegung einen über die Grenzen Kölns hinaus guten Ruf erworben hat.

Ich wünsche ihr für ihre neue Lebensphase alles Gute!
 

Die Umzugshelfer vom Berufskolleg Michaelshoven

Beim Umzug der Senioren vom Haus Simeon in die zwei neuen Senioreneinrichtungen gab es viele helfende Hände.

Gruppenbild mit acht Schülerinnen und neun Schülern des Berufskollegs (Oberstufe der SozialassistentInnen).

So wie die Helferinnen und Helfer der Oberstufe der SozialassistentInnen, die die Senioren in ihr neues Seniorenhaus begleitet haben.

Für die Senioren war das eine große Unterstützung, denn viele waren aufgeregt und die Begleitung wie auch die Gespräche gaben ihnen viel Halt. Die Diakonie Michaelshoven bedankt sich für diese Hilfe.

Abschlussfeier 2015 im Berufskolleg Michaelshoven

Am 20. Juni wurden die diesjährigen 169 Absolventen des Berufskollegs Michaelshoven nach einem festlichen Gottesdienst verabschiedet. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück, Erfolg und Gesundheit für Ihre Zukunft!!!

Pizza aus dem Lehmofen – Projektwochen vom 15. bis 25. Juni 2015

Während der letzten beiden Schulwochen vor den Sommerferien konnte man im Berufskolleg nicht nur täglich zusehen, wie ein Lehmofen im Rahmen des inklusiven Projektes „Geschichten rund ums Feuer“ von Tag für Tag wuchs – auch viele Schülerinnen und Schüler wuchsen in diversen anderen Projekten über sich hinaus. So konnte man die wirklich guten Ergebnisse der insgesamt 15 Projektangebote am Ende nicht nur schmecken und betrachten, sondern auch neue Seiten der Schülerinnen und Schüler erleben.

War der Zuschauer zum Beispiel im „Basalen Theater“ mit allen Sinnen um die Welt gereist, musste er im Schattentheater darauf achten, nicht mit der Titanic unterzugehen. Davon-Träumen konnte er sich dann wieder im Schwarzlichttheater, beim Sinnestheater und bei der Aufführung der Pantomimen,  während er beim Impro-Theater mit ein paar Lachfalten mehr die Vorstellung verließ.

Großartige Musiker brachte das Bandprojekt auch in diesem Jahr wieder ans Licht – Musiker, deren  Musik einen mitten ins Herz traf. Sehr offen, ehrlich und berührend waren auch die Ergebnisse des Projektes  „Sich selbst in Szene setzen“, die „Kopfkinothemen“  präsentierten. Während dem Filmprojekt war eine gut 15-Minuten-Magazinsendung „Menschen – Motive – Michaelshoven“ entstanden, die sich zum Beispiel mit der Frage beschäftigte, ob Unisextoiletten am Berufskolleg eingeführt werden sollten.

In gut aufbereiteten Ausstellungsräumen konnte man sich über weitere Projekte informieren. Beim Experimentieren bekam der Besucher von den Experten erklärt, wie man zum Beispiel ein rohes Ei auf den Boden werfen kann, ohne dass es kaputt geht. Im nächsten Raum  bekam  er  Einblicke in das  Ausdauerprojekt, in dem es neben der Erarbeitung von theoretischen Grundlagen sehr sportlich bei diversen In- und Outdooraktivitäten zugegangen  war. Die Teilnehmer des Geocaching-Angebotes informierten sowohl über das Finden vorhandener, aber auch über das Erstellen von neuen Caches. Hatte der Besucher sich über das Projekt „Erlebnispädagogik“ informiert, konnte er anschließend im Dunkel-Café einen Erlebnis-Kaffee  zu sich nehmen.

Nicht jede Schülerin und nicht jeder Schüler schaffte es, alle Präsentationen anzuschauen. Alle aber gingen mit vielen neuen Erfahrungen und nicht ohne ein Stück Pizza aus dem neuen Lehmofen probiert zu haben, in die Sommerferien.

Ulla Hagedorn
  

Wir waren dabei – Deutsche Post Marathon Bonn

Sechs Schülerinnen und Schüler gingen auch in diesem Jahr wieder an den Start beim Deutschen Post Marathon Bonn, der zu den zehn größten Laufevents in Deutschland gehört.

Drei Schüler und zwei Schülerinnen präsentieren ihre Medaillen.

Eva vom Kolke,  Tabea Thömke, Kai Gollnick, , Fabian Condé und Tim Hennes aus der Berufsfachschule für Gymnastik sowie  wieder Delbrin Mostafa, der die Fachhochschulreife Sozial- und Gesundheitswesen anstrebt und bereits zum zweiten Mal dabei war, gehörten zu den über 12.000 Läuferinnen und Läufern.

Die Laufstrecke wurde von 200.00 Zuschauern gesäumt, die die Läufer des Marathons, des Halbmarathons, der Walker, der Inliner und Handbiker, aber auch die der Läuferteams der Marathon-Staffeln, der Business-Staffeln, der Firmenläufer sowie der Schulmarathonstaffeln kräftig anfeuerten. So kam unsere Schulstaffel mit einer Zeit 3:43:26 auf Platz 17 in ihrer Wertungsklasse.

Herzlichen Glückwunsch! 

Projektpräsentationen der Fachschule für Motopädie im Schuljahr 2014/15

Die Studierenden der Fachschule für Motopädie am Berufskolleg Michaelshoven präsentierten am 23./24.01.2015 ihre Projekte in der Aula des Berufsförderungswerkes Köln. Die Präsentationen bilden einen Höhepunkt in der zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung zum staatlich anerkannten Motopäden . Circa 100 Gäste konnten sich davon überzeugen.

Vier junge Frauen sitzen nebeneinander auf Stühlen. Sie halten drei Schilder mit der Aufschrift "Ich habe einen Platz in der Gesellschaft" in den Händen.
Vier Frauen malen gemeinsam ein Bild auf einem Keilrahmen.

So hatte sich eine Gruppe mit der motopädisch -therapeutischen Arbeit mit Lamas beschäftigt. Sie konnte aufzeigen, dass Lamas in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine interessante Ergänzung zu bestehenden tiergestützten Therapieformen darstellen. Eine andere Gruppe entwickelte die Vision einer inklusiven Einrichtung, in der unter der konzeptionellen Ausrichtung der Motopädie , musisch-künstlerische und theaterpädagogische Veranstaltungen stattfinden sollen.

Dass Wasser als ergänzender Bewegungsraum in der motopädischen Förderung eine hohe Bedeutung erhält, konnte die Gruppe der „Wasserpiraten“ eindrucksvoll dokumentieren. Ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen werden Anfang 2016 als Buch erscheinen.

Die Projektpräsentationen waren insgesamt ein großer Erfolg. Die Studierenden konnten neben den fachlichen Kompetenzen vor allem ihre Sozial- und Organisationskompetenzen erweitern. Die Aula des Berufsförderungswerkes bot einen ansprechenden Rahmen für die Durchführung dieser Veranstaltung.

Günter Pütz, Bildungsgangkoordinator der Fachschule für Motopädie
  

Collage aus zwei Bildern. Links arbeiten zwei Frauen mit Ton; rechts bemalen fünf junge Frauen einen Stuhl.

FAIR AG des BK bei Frau Merkel in Berlin – Zukunftscharta übergeben!!

Die FAIR AG des Berufskollegs Michaelshoven war dabei, als beim „EINEWELT-Zukunftsforum“ in Berlin von Minister Müller die Zukunftscharta an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde. In dieser sind acht Handlungsfelder zu den dringendsten Zukunftsfragen beschrieben – vom Schutz der Menschenwürde bis hin zur Nutzung neuer Technologien für den Wandel. Enthalten ist auch der Beitrag, den wir Deutschen, Politiker und Bürger, leisten können.

Die 23 Schüler/-innen und Studierende hatten so die Gelegenheit, zusammen mit den Initiatorinnen der Fair AG, Frau Heidecke und Frau Wildförster, ganz nah an der Politik, aber auch unseren Regierungspolitikern zu sein. Die begleitende Messe und Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeitsthemen boten viel – auch zahlreiche Mitmachaktionen. Nun hoffen wir, dass die neuen Anstöße und Ideen in unseren Alltag, aber auch in unser Schulleben hineinwirken werden.

Anfang Dezember fand wieder die schon traditionelle Nikolausaktion der FAIR AG statt. Als ein Ergebnis der Berlinfahrt werden nun noch vor den Ferien weitere Aktionen zum Thema „Nachhaltigkeit“ und „Eine Welt“ angeboten.

Die Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ finden Sie hier.
 

Gute Zeiten beim „KÖLN RheinEnergieMarathon“ am 14. September 2014

Das Berufskolleg ging bei dem diesjährigen Köln Marathon, dem viertgrößten Marathon Deutschlands, wieder mit zwei Staffeln an den Start. Das vierköpfige (acht-beinige) Lehrerteam lief die insgesamt 42,19 km lange Strecke in einer Zeit von 4:00:31 und war somit in diesem Jahr gut fünf Minuten schneller als die Schülerstaffel.

Schüler und Lehrer freuen sich über ihre Erfolge beim Marathon.

Letztere wurde von folgenden Läufer/-innen gestellt: Corinna Bünnagel, Paula Schäfer und Jannik Kostelnik aus der Oberstufe sowie Isabelle Fenner aus der Unterstufe der Berufsfachschule für Gymnastik, Olivia Bonz aus der Unterstufe der angehenden Heilerziehungspfleger und Delbrin Mostafa (ohne Bild), der die Fachhochschulreife Sozial- und Gesundheitswesen anstrebt.

Wie alle teilnehmenden 275 Schulstaffeln liefen unsere Schüler/-innen eine sog. EKIDEN-Staffel, d.h  jeder Schüler/-in lief eine der Distanzen – 5 km, 10 km, 5 km, 10 km, 5 km und 7,19 km. Gemeinsam schafften sie so die Marathonstrecke in einer guten Gesamtzeit von 4:05:55 und platzierten sich auf Platz 48 in ihrer Altersklasse.

Das gute Wetter und die fast karnevalistische Stimmung bei den Zuschauern machten die Läufe zu einem einmaligen Erlebnis.

Wir beglückwünschen beide Staffeln zu dieser tollen Leistung und freuen uns schon auf die Ergebnisse beim 10. Bonner RheinEnergie Schulmarathon am 19.04.2015.

Wer hier Interesse hat mitzulaufen, kann sich jetzt schon bei den Lehrer/-innen der Berufsfachschule für Gymnastik melden.

Genuss pur – Crêpes-Aktion der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales

Im Differenzierungsbereich beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit unserem Nachbarland Frankreich. Sie setzten sich mit der Sprache, den Regionen, den Menschen und ihrer Kultur und natürlich auch mit den kulinarischen Köstlichkeiten auseinander.

Höhepunkt dieses Unterrichts war eine Crêpes- und Macarons-Verkaufsaktion. „Circa vier Wochen vor dem Verkaufstag haben wir im Unterricht immer wieder die nötigen französischen Sätze geübt. Unsere Tische wurden Marktstände und wir haben auf Französisch „Kaufladen gespielt“. Dadurch haben wir spielerisch das Begrüßen, Bestellen, Bezahlen und sich Verabschieden an einem Crêpes-Stand geübt.“

„Am Verkaufstag selbst wurde dann auch auf Französisch verkauft – notfalls mit „Händen und Füßen" gesprochen. Die Aktion hat viel Spaß gemacht und kam sowohl bei Lehrern als auch Schülern gut an. Am Ende war der gesamte Teig verbraucht, und wir hatten viele satte Schüler und Lehrer. Nur die Crêpes-Bäcker selbst hatten Pech – für sie war nichts übrig geblieben.“ Giulia, Julia, Mareen, Nastja, Tia  
  

Kölner Dom in Tanz und Bewegung

Ein Projekt der Berufsfachschule für Gymnastik am Berufskolleg Michaelshoven in Köln

17 Schülerinnen und Schüler bilden zusammen mit ihren Körpern den Kölner Dom nach.

Nach drei Jahren war es wieder so weit: 62 Schüler/-innen aller drei Ausbildungsjahre der Berufsfachschule Gymnastik fanden sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen zu einem Tanzprojekt zusammen. Das Thema war in diesem Jahr „Dom-Sichten“.

Nach einem intensiven Brainstorming und der Entwicklung erster Ideen fand zur Einstimmung auf das Projekt am 17.01.2014 eine Domführung statt.

In den folgenden neun Tagen entstanden Choreographien, die dem Zuschauer die unterschiedlichsten Facetten rund um den Kölner Dom nahe bringen sollen.

Ausgehend von diversen Perspektiven und Details des Doms, wie z. B. dem Richterfenster mit seinem Licht- und Farbenspiel, dem (immerwährenden) Baugerüst mit begleitenden Baumaßnahmen am Dom, den Engeln und teuflisch anmutenden Wasserspeiern, der Orgel und den Menschen, die Tag für Tag zu jeder Tages- und Jahreszeit die Domplatte bevölkern, wurden Choreographien entwickelt und einstudiert.

Ergänzt durch Gestaltungen der jeweiligen Ausbildungsklassen (Unter-, Mittel- und Oberstufe), die bereits im Unterricht vorbereitet wurden, entstand so ein abwechslungsreiches circa einstündiges Bühnenprogramm und eine „professionelle“ Darbietung der Schüler/-innen.

Die zweiwöchige Projektarbeit erforderte und förderte kontinuierliches, selbstständiges, selbstverantwortliches Handeln der Schüler/-innen. Das Üben bis zur Feinform und Bühnenpräsenz verlangte ein hohes Maß an Konzentration und Durchhaltevermögen. (Schülerkommentar: „Das ist echt Arbeit.“) An zwei Tagen wurde zur Verbesserung des Bewegungs- und Körpergefühls zusätzlich ein spezielles Aufwärmtraining von der Tanzpädagogin Maria Schubert durchgeführt.

Das Ergebnis der zwei Wochen war absolut sehenswert und wurde bei den Aufführungen am 31.01.2014 morgens von allen Schülerinnen und Schülern der Schule und abends von Eltern, Freunden und Ehemaligen lange beklatscht.

Die Lehrerinnen Ulla Hagedorn, Christiane Lau, Birgit Noll und Jutta Richarz-Kallerhoff sind sich jetzt schon sicher: In vier Jahren ist es wieder so weit, die Berufsfachschule für Gymnastik wird auch dann wieder zu einer neuen Aufführung einladen. In diesem Rahmen kann dann das 30-jährige Bestehen der Berufsfachschule für Gymnastik am Berufskolleg Michaelshoven gebührend gefeiert werden.

Heilerziehungspfleger/-innen gestalten das Bistro in der Inklusiven Offene Tür Ohmstraße neu

Seit Ende Januar waren sie gemeinsam am Werk – sieben Besucher der Inklusiven Offene Tür Ohmstraße und vier Schüler/-innen des Berufskollegs. 

Blick in das Bistro Ohmstraße mit einem großen Ecksofa.

Die angehenden Heilerziehungspfleger/-innen (Mittelstufe) Nicole Hammer, Lena Schrader und Vanessa Görtz und Burak Sengüler hatten für ihre Projektarbeit ein besonderes Ziel: Etwas von Dauer sollte entstehen.

Zusammen mit den Jugendlichen der Porzer inklusiven Einrichtung planten sie die Neugestaltung des Veranstaltungsraumes – ein Bistro – nach eigenen Vorstellungen. … nach eigenen Vorstellungen? Gar nicht so einfach, denn auch diese mussten mit den sieben Jugendlichen der offenen Tür (fünf mit und zwei ohne Behinderung) erst einmal entwickelt werden. Dann wurde gemeinsam überlegt, welche Wünsche sich wirklich realisieren lassen.

In acht Treffen wurde schließlich über Farbgestaltung, Ausstattung und Dekoration entschieden und die Materialien besorgt. Es wurden Wände gestrichen, Kissen genäht und gebatikt, Tische beklebt, Bilder hergestellt und aufgehängt und vieles mehr.

150 Euro stellte die Leiterin der Offenen Tür, Bianca Rilinger (Bachelor-, Heil- und Inklusionspädagogin), vonseiten der Einrichtung für das Projekt „Bistro“ zur Verfügung – hinzu kamen Sachspenden wie Kissenbezüge, Gardinenstoffe, Bücherregal und ein Beistelltisch.

Endlich war es soweit – am 20. März wurde der bisher verschlossene Raum der Öffentlichkeit im Rahmen einer Eröffnungsfeier vorgestellt. Die Überraschung war gelungen. Es gab große Begeisterung bei den Besuchern und das inklusive zwölfköpfige Team erhielt sehr viel Anerkennung.

Doch nicht nur der Raum ist bunter geworden – auch hat das junge Team erlebt, dass Menschen von und miteinander viel lernen und gemeinsam viel erreichen können. 

Bistro Ohmstraße

2. Thementag im Schuljahr 2013/14

Thementag im Berufskolleg – das bedeutet: Türen auf und sich einlassen auf neue Lehrer, andere Mitschüler und Themen, die nicht zwingend im Lehrplan stehen. 

Fünf Schülerinnen tanzen mit blauen Bändern in den Händen.

Denn neben externen Referenten boten Lehrer Themen an, die aus Randgebieten ihrer unterrichtlichen Tätigkeit oder aus Bereichen ihrer eigenen Hobbies stammen. So konnten sich alle Schüler vorab unabhängig vom Bildungsgang für eines der zahlreichen und vielfältigen Workshopangebote rein nach ihren Interessen entscheiden.

So besuchten Schüler/-innen am 26.03.2014 unterschiedlichste Bewegungsangebote ( Psychomotorik für die Allerkleinsten, Großtrampolin, Klettern, Tanzen und Entspannen mit Kindern). Andere wurden künstlerisch tätig in Workshops wie „Landart – kreatives Gestalten in der Natur“, „Light Graffiti und Light Tagging – dem Zusammenspiel von Fotografie und Licht“ oder schnupperten in die theaterpädagogische Methode des Jeux Dramatiques. Auch für die Erstellung einer Homepage wurden gute Tipps gegeben.

Schüler/-innen, die den Blick mehr auf die eigene Person lenken wollten, verbesserten ihre Manieren, arbeiteten mit Hilfe von Videoaufnahmen an ihren Präsentationstechniken oder lernten im Deeskalations- und Konfliktinterventionstraining mit Krisensituationen professioneller umzugehen. Workshops wie „Ich bin so ok, wie ich bin – Wege zur Zufriedenheit und Erfolg“ und „Träume-Träumen – Lebensgestaltung“ fanden auch großes Interesse.

Wer wollte konnte auch außerhalb von Michaelshoven seinen Neigungen nachgehen. „Bewegungsangebote für Kinder im Wald“ wurden nachempfunden oder mit einem GPS-Gerät ausgestattet erlebnispädagogische Aufgaben in der Umgebung erfüllt. Museumsfreunde besuchten das völkerkundliche Rautenstrauch Joest-Museum oder das Kindergartenmuseum in Bergisch Gladbach. Kölninteressierte konnten sich bei einem Stadtrundgang in die Sagen- und Geschichtenwelt der Stadt entführen lassen, kritischere Köpfe zogen das Angebot „Köln und die Welt“  der Fair-AG vor, die Auswirkungen des Konsumverhaltens der Kölner auf die Welt (Globalisierung) vor Ort unter die Lupe nehmen.  

Wer seine Sprachkenntnisse vertiefen wollte, dem wurde die Türe einer mehrsprachigen Kita in Köln geöffnet, um sich mit dem englischen Liedgut und der Kinderliteratur  auseinanderzusetzen. Andere Schüler/-innen fuhren bis nach Lüttich, um hier bei einem Stadtbummel französisch zu sprechen.

Insgesamt war auch der 2. Thementag in diesem Schuljahr ein großer Erfolg, der sowohl Schüler/innen wie Lehrern Freiräume gab, Lernen in der Schule mal anders zu gestalten und sich auf neue Lerngruppen einzulassen. 

Thementag im Schuljahr 2013/14

Das Berufskolleg gleich mit zwei Staffeln beim Bonner Post Marathon vertreten

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine Schülerstaffel am Deutschen Post Marathon am 6. April 2014 in Bonn teil.

Drei Schüler und zwei Schülerinnen halten Urkunden in ihren Händen und beißen auf ihre Medaillen.

Bei bestem Frühlingswetter ging eine Schülerstaffel an den Start, um auf der 42,195 Kilometer langen Strecke durch Bonn gemeinsam ihr Bestes zu geben.

Die Schüler und Schülerinnen Paula Schäfer, Eva vom Kolke, Tim Hennes, Jannik Kostelnik und Pari Nazidiris aus der Mittelstufe der Berufsfachschule für Gymnastik sowie Dlbrin Mostafa, der die Fachhochschulreife im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens anstrebt, absolvierten die einzelnen Teilabschnitte in guter Zeit.

Nach genau 3:50:44 Stunden lief der letzte Staffelläufer auf dem Bonner Marktplatz über die Ziellinie und wurde als 124. von 214 mitgelaufenen Schulstaffeln von dem Bonner Publikum gebührend beklatscht.

Erstmalig war das Berufskolleg auch mit einer Lehrerstaffel am Start. In einer guten Gesamtzeit von 4:01:49 Stunden liefen Frau Heydweiller, Frau Kallerhoff und Herr Herpertz die Marathonstrecke.

Insgesamt stellte die diesjährige Veranstaltung einen neuen Rekord auf – 13.000 Sportler liefen beim Marathon, Halbmarathon, den Staffeln oder Schulstaffeln (1.750 Schüler) mit. Diese wurden von Tausenden Zuschauern am Streckenrand angefeuert und gefeiert.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Marathon 2014

Nach vielen Jahren wieder eine Olympiade in Michaelshoven

Am Samstag, den 17. Mai 2014 fanden auf der Wiese zwischen den Wohngruppen des Heilpädagogischen Zentrums die zweiten Olympischen Spiele von Michaelshoven für die Bewohner der Behindertenhilfe statt.

Eine Gruppe von rund 15 Schülerinnen und Schüler halten Hula Hoop-Ringe in den Händen.

Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten die angehenden Gymnastiklehrer aus dem Berufskolleg die Veranstaltung mit dem extra eingeübten „Olympiatanz“.

Danach traten über 50 Teilnehmer mit viel Elan in Disziplinen wie Bücherstapeln, Torwandschießen, Erbsen treffen oder Pantoffelwerfen an. Zu den Attraktionen gehörten weiterhin das Tandemfahrrad, die Rollenrutsche und der Laufball.

Getreu dem Motto „Dabei sein ist alles“ gab es keine Sieger, jeder Teilnehmer bekam einen Preis. Den Abschluss bildete ein Auftritt des Thomas-Haus-Chores. Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Wir danken den Kollegen der Heilpädagogischen Tagesförderung  – Frau Geburtig und Herrn Minchau – sowie den Bewohnerbeiräten, den 28 Schülern des Berufskollegs mit ihren Lehrern sowie der Hauswirtschaft, Gebäude Services Michaelshoven und Unternehmenskommunikation für ihre tatkräftige Unterstützung, ohne die dieses Fest in der Form nicht hätte stattfinden können. Ein großer Dank gilt auch der Stiftung einfach helfen, die es ermöglicht hat, dass die Bewohnerbeiräte eigene T-Shirts erhalten haben und dass allen Teilnehmenden der Olympiade ein Sport- bzw. Freizeitartikel überreicht werden konnte.