Aktuelle Projekte Schulleben im Berufskolleg Michaelshoven

Im Berufskolleg Michaelshoven finden auch über den üblichen Schulunterricht hinaus zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen statt. Hier berichten Schüler/-innen und ihre Lehrkräfte über aktuelle Projekte, Thementage und vieles mehr rund um das Schulleben.
  

Abschlussfeier 2016

Ende Juni wurden die diesjährigen Absolventen des Berufskollegs Michaelshoven nach einem festlichen Gottesdienst verabschiedet.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen viel Glück, Erfolg und Gesundheit!!!

Bewegung ist Trumpf: Die Heilerziehungspfleger in Aktion

Am Freitag, den 10.06.2016 nahm die Unterstufe der Heilerziehungspfleger bereits zum vierten Mal als Steghelfer am inklusiven Drachenbootrennen auf dem Fühlinger See teil. Premiere in diesem Jahr war die eigene aktive Teilnahme am Rennen neben dem Stegdienst.

Das Team im Boot.
Gruppenbild aller Paddler.
Drei Paddlerinnen und drei Paddler.
Picknick auf der Wiese.

Man hatte das Angebot des Veranstalters angenommen, ohne die übliche Startgebühr mit einer Einrichtung teilzunehmen. Gemeinsam mit der Christophorus Schule in Bonn startete man als „Drachentöter". Der Kontakt war über eine Studierende durch ein Praktikum Anfang des Jahres zustande gekommen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet hat. Das traumhafte Wetter an diesem Tag trug natürlich auch dazu bei.

Am Samstag, den 11.06.2016 unterstützte die Unterstufe der Heilerziehungspfleger zum dritten Mal die „Michalympics“ – die Sport- und Spielolympiade für Menschen mit Behinderung in Michaelshoven.

Ein Mann wirft einen Ball in eine Kiste. Um ihn herum stehen mehrere weitere Personen.
Ein Mann wirft einen Ball auf drei Hütchen, die auf einem Tisch stehen. Um ihn herum stehen noch weitere Personen.
Ein Mann kickt einen Ball. Rechts neben ihm steht ein weiterer Mann, links von ihm eine Frau.
 

Auf der großen Wiese im Park waren verschiedenste Stationen aufgebaut, die von den Besuchern absolviert werden mussten. Die Studierenden besetzten die Stationen und unterstützten die Teilnehmer. Auch hier spielte das Wetter mit und es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Studierenden die Möglichkeit bot, konkret praktisch mit Menschen mit Behinderung im Bereich Sport und Bewegung zusammen zu arbeiten.

Begleitung und Text : Bernhard Herpertz
 

6 von 13.500 – Teilnahme der Schülermannschaft des Berufskollegs am Bonn Marathon 2016

Circa 13.500 Läuferinnen und Läufer liefen am 10. April einen neuen Teilnehmerrekord beim 16. Post Marathon in Bonn. Dieses Event konnte auch unsere 6-köpfige, in diesem Jahr ausschließlich männliche Schülermannschaft aktiv genießen.

Sechs Schüler des Berufskolleg Michaelshoven in roten T-Shirts hocken und stehen auf einem Rasenstück.

Alle Teilnehmer wurden mit frühlingshaftem, angenehmen Laufwetter und einer tollen Zuschauerstimmung am Straßenrand belohnt. 5 Schüler der Berufsfachschule für Gymnastik waren mit am Start: Lennard Frank und Tamino Voigt aus der Unterstufe sowie Martin Borjans, Lennart Bott und Kai Gollnick aus der Mittelstufe. Kai Gollnick lief bereits im letzten Jahr für unser Berufskolleg zum Ziel.

Zusammen mit Philipp Acker, der die Fachhochschulreife im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen anstrebt, erreichte die Mannschaft  eine gute gemeinsame Zeit von 3:53 Stunden. In ihrer Altersklasse (M90) belegten sie so Platz 123 von 254.

Herzlichen Glückwunsch!
 

Projektwoche „Werkstatt Köln Aktiv“

Griechische Tänze, Trommeln, Singen, Smoothies herstellen, fotografieren – das waren nur ein paar der rund 20 verschiedene Kreativ- und Bewegungsworkshops, die Menschen mit einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung bei der Projektwoche „Werkstatt Köln Aktiv“ ausprobieren konnten. Die Teilnehmer sind alle bei der GWK Köln-Kalk (Werkstatt für Menschen mit Behinderung) tätig.

Collage mit vier Bildern von der Projektwoche: Übungen mit Rollstuhl, Schminken, Kopfstand, Malen

Für jeden Geschmack hatte die GWK in Kooperation mit dem Berufskolleg Michaelshoven etwas vorbereitet. Mit der Projektwoche soll das Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung gefördert und Berührungsängste abgebaut werden. Das Projekt fand zum siebten Mal in Folge statt.

Die Werkstätten und das Berufskolleg Michaelshoven arbeiten bereits seit Langem zusammen. „Die Praxis ist uns sehr wichtig“, so Lehrerin Ulla Hagedorn. Seit 20 Jahren kommen daher Schüler des Berufskollegs im Rahmen ihrer Schulwoche für einen Nachmittag in die Werkstätten, um auch praktisch arbeiten zu lernen. So ist vor 20 Jahren auch diese Kooperation entstanden, die vor etwa sieben Jahren zur Projektwoche heranreifte.

Die Projektwoche ist für beide Seiten etwas ganz Besonderes. „Durch die Verteilung über die ganze Woche wird eine richtige Nähe aufgebaut“, meint Hagedorn. „Es ist toll, wie gut die jungen Leute das stemmen“, ergänzt die Sportlehrerin zur Leistung der Berufsschüler.
  

„Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung“ – Projektpräsentation der Fachschule für Motopädie

Was wäre ein Leben im Stillstand? Für viele Menschen unvorstellbar, ohne die notwendige Bewegung im Leben glücklich und ausgeglichen zu sein. Doch wie sieht es bei Menschen aus, die aufgrund ihres Alters oder einer geistigen oder körperlichen Behinderung nicht so einfach in Bewegung kommen? Hier kommen die Motopäden zum Einsatz.

Die Ausbildung zum Motopäden bietet das Berufskolleg Michaelshoven in einer zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung an. Schon seit 16 Jahren bildet die Fachschule für Motopädie aus.   Motopäden fördern Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in ihren Bewegungs- und Wahrnehmungsfunktionen oder aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkt sind. Dabei entwickeln sie auf den Einzelnen abgestimmte Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote. Das Einsatzgebiet von Motopäden sind Institutionen wie Kitas, Senioreneinrichtungen oder Wohngruppen für Menschen mit einer Behinderung.

Zum zehnten Mal fanden die Projektpräsentationen der Fachschule für Motopädie statt. Studierende stellten an zwei Tagen ihre Projekte vor, die sie zum größten Teil mit Menschen, die in Michaelshoven leben und betreut werden, durchgeführt haben. In Präsentationen und Kurzfilmen zeigten sie, was ihre Begegnungen mit Kindern und Erwachsenen, die eine geistige Behinderung haben, wie auch mit Senioren bewirken können.

Am zweiten Tag präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse in Hinblick auf den Einsatz von Motopädie bei Flüchtlingskindern und bei Kleinkindern. Zwischendurch boten die sechs Studierenden den vielen teilnehmenden Gästen Auflockerungsübungen und Mitmachangebote an.

Günter Pütz – der neue Schulleiter des Berufskollegs Michaelshoven

36 Jahre war Angela Heuser im Berufskolleg Michaelshoven tätig. Davon 16 Jahre als Schulleiterin. Jetzt hat sie sich in den Vorruhestand verabschiedet. Der neue Schulleiter heißt Günter Pütz. Wir stellen ihn hier vor.

Günter Pütz ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt seit 35 Jahren in Bonn und hat in seinem „ersten Leben“, wie er es nennt, nach einer kaufmännischen Ausbildung als Abteilungsleiter bei der Kaufhof AG gearbeitet. Dann studierte er Sportwissenschaften, katholische Theologie und Pädagogik.

Er leitete zehn Jahre das Förderzentrum Kiphard, die rheinische Modelleinrichtung für Psychomotorik in Bonn. Dann wechselte er zum Berufskolleg Michaelshoven. Darüber hinaus schreibt Günter Pütz Fachbücher im Bereich kindliche Bewegungsentwicklung, -beurteilung und -begleitung.

Herr Pütz, welche Aufgaben hatten Sie bisher im Berufskolleg Michaelshoven?
Mein Einstieg in das Berufskolleg Michaelshoven war verbunden mit der Aufgabe, die Fachschule für Motopädie als ersten berufsbegleitenden Bildungsgang in das Angebot der Schule zu integrieren.

Als Mitglied des Koordinationsteams gewann ich einen umfassenden Einblick in die Besonderheiten unserer Schule und deren Organisation. In meinen Tätigkeitsbereich fiel unter anderem die Konzeption des ersten Bachelorstudienganges in Kooperation mit der Hochschule Emden. Des Weiteren gestaltete und betreute ich bildungsgangübergreifende Projekte und Fortbildungsangebote, die unseren Schülern und Studierenden während ihrer Ausbildung „Blicke über den Tellerrand“ ermöglichten.

Sie sind seit Anfang Februar der neue Schulleiter und übernehmen die Aufgaben von Frau Heuser, die nach 16 Jahren als Schulleiterin in den Ruhestand ging. Welche Aufgaben erwarten Sie?
Zu meinen wesentlichen Aufgaben gehört es, den Innovationsprozess im Berufskolleg zu stärken, indem ich das Kollegium mental und emotional für eine gemeinsame Zukunftsvorstellung gewinnen möchte. Wesentlicher Bestandteil dessen ist, die Qualitätsentwicklung von Unterricht zu fördern und an zukünftige Herausforderungen anzupassen.

Als weitere Aufgabe möchte ich die schulexterne Kommunikation und Kooperation ausbauen. Das Berufskolleg als Teilbereich der Diakonie Michaelshoven eröffnet win-win-Situationen, die noch intensiver genutzt werden können. Weitere zu pflegende Kontakte sind unsere Praxisstellen, kooperierende Fachschulen/Hochschulen, die Bezirksregierung und viele andere mehr. Schließlich gehören auch administrative Aufgaben zu meiner Schulleitertätigkeit.

Wie lauten Ihre Ziele?
Ich habe neulich den Satz gelesen, dass Zukunft meist schon da ist, bevor wir damit rechnen. Den habe ich mir als inneren Leitsatz notiert. Unser Kerngeschäft ist Unterricht und der soll gut sein. Darauf aufbauend können wir Zukunft gestalten.

Eine kurz- bis mittelfristige Aufgabe besteht dann in Anpassung des bestehenden Bildungsangebotes unserer Schule an die Bedarfe des Marktes. Hierzu zählen beispielweise sogenannt praxisintegrierte Ausbildungen und solche, die zusätzlich die allgemeine Hochschulreife vermitteln. Diese könnten an einen sozialpädagogischen oder gesundheitsorientierten Schwerpunkt gekoppelt sein.

Langfristig stelle ich mir vor, dass das Berufskolleg Michaelshoven durch die Vernetzungen, die Michaelshoven bietet, eine herausragende Rolle in der Bildungslandschaft im Großraum Köln/Bonn spielen soll.

Frau Heuser war lange Zeit im Berufskolleg tätig, ein paar kurze Worte zu ihr.
Frau Heuser war 36 Jahre Lehrerin am Berufskolleg Michaelshoven, davon 16 Jahre als Schulleiterin. Sie hat während ihrer Schulleiterzeit drei neue Bildungsgänge eingeführt und mit dazu beigetragen, dass sich unsere Schule in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Pflege und Bewegung einen über die Grenzen Kölns hinaus guten Ruf erworben hat.

Ich wünsche ihr für ihre neue Lebensphase alles Gute!
 

Die Umzugshelfer vom Berufskolleg Michaelshoven

Beim Umzug der Senioren vom Haus Simeon in die zwei neuen Senioreneinrichtungen gab es viele helfende Hände.

Gruppenbild mit acht Schülerinnen und neun Schülern des Berufskollegs (Oberstufe der SozialassistentInnen).

So wie die Helferinnen und Helfer der Oberstufe der SozialassistentInnen, die die Senioren in ihr neues Seniorenhaus begleitet haben.

Für die Senioren war das eine große Unterstützung, denn viele waren aufgeregt und die Begleitung wie auch die Gespräche gaben ihnen viel Halt. Die Diakonie Michaelshoven bedankt sich für diese Hilfe.

Abschlussfeier 2015 im Berufskolleg Michaelshoven

Am 20. Juni wurden die diesjährigen 169 Absolventen des Berufskollegs Michaelshoven nach einem festlichen Gottesdienst verabschiedet. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück, Erfolg und Gesundheit für Ihre Zukunft!!!

Pizza aus dem Lehmofen – Projektwochen vom 15. bis 25. Juni 2015

Während der letzten beiden Schulwochen vor den Sommerferien konnte man im Berufskolleg nicht nur täglich zusehen, wie ein Lehmofen im Rahmen des inklusiven Projektes „Geschichten rund ums Feuer“ von Tag für Tag wuchs – auch viele Schülerinnen und Schüler wuchsen in diversen anderen Projekten über sich hinaus. So konnte man die wirklich guten Ergebnisse der insgesamt 15 Projektangebote am Ende nicht nur schmecken und betrachten, sondern auch neue Seiten der Schülerinnen und Schüler erleben.

War der Zuschauer zum Beispiel im „Basalen Theater“ mit allen Sinnen um die Welt gereist, musste er im Schattentheater darauf achten, nicht mit der Titanic unterzugehen. Davon-Träumen konnte er sich dann wieder im Schwarzlichttheater, beim Sinnestheater und bei der Aufführung der Pantomimen,  während er beim Impro-Theater mit ein paar Lachfalten mehr die Vorstellung verließ.

Großartige Musiker brachte das Bandprojekt auch in diesem Jahr wieder ans Licht – Musiker, deren  Musik einen mitten ins Herz traf. Sehr offen, ehrlich und berührend waren auch die Ergebnisse des Projektes  „Sich selbst in Szene setzen“, die „Kopfkinothemen“  präsentierten. Während dem Filmprojekt war eine gut 15-Minuten-Magazinsendung „Menschen – Motive – Michaelshoven“ entstanden, die sich zum Beispiel mit der Frage beschäftigte, ob Unisextoiletten am Berufskolleg eingeführt werden sollten.

In gut aufbereiteten Ausstellungsräumen konnte man sich über weitere Projekte informieren. Beim Experimentieren bekam der Besucher von den Experten erklärt, wie man zum Beispiel ein rohes Ei auf den Boden werfen kann, ohne dass es kaputt geht. Im nächsten Raum  bekam  er  Einblicke in das  Ausdauerprojekt, in dem es neben der Erarbeitung von theoretischen Grundlagen sehr sportlich bei diversen In- und Outdooraktivitäten zugegangen  war. Die Teilnehmer des Geocaching-Angebotes informierten sowohl über das Finden vorhandener, aber auch über das Erstellen von neuen Caches. Hatte der Besucher sich über das Projekt „Erlebnispädagogik“ informiert, konnte er anschließend im Dunkel-Café einen Erlebnis-Kaffee  zu sich nehmen.

Nicht jede Schülerin und nicht jeder Schüler schaffte es, alle Präsentationen anzuschauen. Alle aber gingen mit vielen neuen Erfahrungen und nicht ohne ein Stück Pizza aus dem neuen Lehmofen probiert zu haben, in die Sommerferien.

Ulla Hagedorn
  

Wir waren dabei – Deutsche Post Marathon Bonn

Sechs Schülerinnen und Schüler gingen auch in diesem Jahr wieder an den Start beim Deutschen Post Marathon Bonn, der zu den zehn größten Laufevents in Deutschland gehört.

Drei Schüler und zwei Schülerinnen präsentieren ihre Medaillen.

Eva vom Kolke,  Tabea Thömke, Kai Gollnick, , Fabian Condé und Tim Hennes aus der Berufsfachschule für Gymnastik sowie  wieder Delbrin Mostafa, der die Fachhochschulreife Sozial- und Gesundheitswesen anstrebt und bereits zum zweiten Mal dabei war, gehörten zu den über 12.000 Läuferinnen und Läufern.

Die Laufstrecke wurde von 200.00 Zuschauern gesäumt, die die Läufer des Marathons, des Halbmarathons, der Walker, der Inliner und Handbiker, aber auch die der Läuferteams der Marathon-Staffeln, der Business-Staffeln, der Firmenläufer sowie der Schulmarathonstaffeln kräftig anfeuerten. So kam unsere Schulstaffel mit einer Zeit 3:43:26 auf Platz 17 in ihrer Wertungsklasse.

Herzlichen Glückwunsch! 

Projektpräsentationen der Fachschule für Motopädie im Schuljahr 2014/15

Die Studierenden der Fachschule für Motopädie am Berufskolleg Michaelshoven präsentierten am 23./24.01.2015 ihre Projekte in der Aula des Berufsförderungswerkes Köln. Die Präsentationen bilden einen Höhepunkt in der zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung zum staatlich anerkannten Motopäden . Circa 100 Gäste konnten sich davon überzeugen.

Vier junge Frauen sitzen nebeneinander auf Stühlen. Sie halten drei Schilder mit der Aufschrift "Ich habe einen Platz in der Gesellschaft" in den Händen.
Vier Frauen malen gemeinsam ein Bild auf einem Keilrahmen.

So hatte sich eine Gruppe mit der motopädisch -therapeutischen Arbeit mit Lamas beschäftigt. Sie konnte aufzeigen, dass Lamas in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine interessante Ergänzung zu bestehenden tiergestützten Therapieformen darstellen. Eine andere Gruppe entwickelte die Vision einer inklusiven Einrichtung, in der unter der konzeptionellen Ausrichtung der Motopädie , musisch-künstlerische und theaterpädagogische Veranstaltungen stattfinden sollen.

Dass Wasser als ergänzender Bewegungsraum in der motopädischen Förderung eine hohe Bedeutung erhält, konnte die Gruppe der „Wasserpiraten“ eindrucksvoll dokumentieren. Ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen werden Anfang 2016 als Buch erscheinen.

Die Projektpräsentationen waren insgesamt ein großer Erfolg. Die Studierenden konnten neben den fachlichen Kompetenzen vor allem ihre Sozial- und Organisationskompetenzen erweitern. Die Aula des Berufsförderungswerkes bot einen ansprechenden Rahmen für die Durchführung dieser Veranstaltung.

Günter Pütz, Bildungsgangkoordinator der Fachschule für Motopädie
  

Collage aus zwei Bildern. Links arbeiten zwei Frauen mit Ton; rechts bemalen fünf junge Frauen einen Stuhl.

FAIR AG des BK bei Frau Merkel in Berlin – Zukunftscharta übergeben!!

Die FAIR AG des Berufskollegs Michaelshoven war dabei, als beim „EINEWELT-Zukunftsforum“ in Berlin von Minister Müller die Zukunftscharta an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde. In dieser sind acht Handlungsfelder zu den dringendsten Zukunftsfragen beschrieben – vom Schutz der Menschenwürde bis hin zur Nutzung neuer Technologien für den Wandel. Enthalten ist auch der Beitrag, den wir Deutschen, Politiker und Bürger, leisten können.

Die 23 Schüler/-innen und Studierende hatten so die Gelegenheit, zusammen mit den Initiatorinnen der Fair AG, Frau Heidecke und Frau Wildförster, ganz nah an der Politik, aber auch unseren Regierungspolitikern zu sein. Die begleitende Messe und Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeitsthemen boten viel – auch zahlreiche Mitmachaktionen. Nun hoffen wir, dass die neuen Anstöße und Ideen in unseren Alltag, aber auch in unser Schulleben hineinwirken werden.

Anfang Dezember fand wieder die schon traditionelle Nikolausaktion der FAIR AG statt. Als ein Ergebnis der Berlinfahrt werden nun noch vor den Ferien weitere Aktionen zum Thema „Nachhaltigkeit“ und „Eine Welt“ angeboten.

Die Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ finden Sie hier.
 

Gute Zeiten beim „KÖLN RheinEnergieMarathon“ am 14. September 2014

Das Berufskolleg ging bei dem diesjährigen Köln Marathon, dem viertgrößten Marathon Deutschlands, wieder mit zwei Staffeln an den Start. Das vierköpfige (acht-beinige) Lehrerteam lief die insgesamt 42,19 km lange Strecke in einer Zeit von 4:00:31 und war somit in diesem Jahr gut fünf Minuten schneller als die Schülerstaffel.

Schüler und Lehrer freuen sich über ihre Erfolge beim Marathon.

Letztere wurde von folgenden Läufer/-innen gestellt: Corinna Bünnagel, Paula Schäfer und Jannik Kostelnik aus der Oberstufe sowie Isabelle Fenner aus der Unterstufe der Berufsfachschule für Gymnastik, Olivia Bonz aus der Unterstufe der angehenden Heilerziehungspfleger und Delbrin Mostafa (ohne Bild), der die Fachhochschulreife Sozial- und Gesundheitswesen anstrebt.

Wie alle teilnehmenden 275 Schulstaffeln liefen unsere Schüler/-innen eine sog. EKIDEN-Staffel, d.h  jeder Schüler/-in lief eine der Distanzen – 5 km, 10 km, 5 km, 10 km, 5 km und 7,19 km. Gemeinsam schafften sie so die Marathonstrecke in einer guten Gesamtzeit von 4:05:55 und platzierten sich auf Platz 48 in ihrer Altersklasse.

Das gute Wetter und die fast karnevalistische Stimmung bei den Zuschauern machten die Läufe zu einem einmaligen Erlebnis.

Wir beglückwünschen beide Staffeln zu dieser tollen Leistung und freuen uns schon auf die Ergebnisse beim 10. Bonner RheinEnergie Schulmarathon am 19.04.2015.

Wer hier Interesse hat mitzulaufen, kann sich jetzt schon bei den Lehrer/-innen der Berufsfachschule für Gymnastik melden.

Genuss pur – Crêpes-Aktion der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales

Im Differenzierungsbereich beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit unserem Nachbarland Frankreich. Sie setzten sich mit der Sprache, den Regionen, den Menschen und ihrer Kultur und natürlich auch mit den kulinarischen Köstlichkeiten auseinander.

Höhepunkt dieses Unterrichts war eine Crêpes- und Macarons-Verkaufsaktion. „Circa vier Wochen vor dem Verkaufstag haben wir im Unterricht immer wieder die nötigen französischen Sätze geübt. Unsere Tische wurden Marktstände und wir haben auf Französisch „Kaufladen gespielt“. Dadurch haben wir spielerisch das Begrüßen, Bestellen, Bezahlen und sich Verabschieden an einem Crêpes-Stand geübt.“

„Am Verkaufstag selbst wurde dann auch auf Französisch verkauft – notfalls mit „Händen und Füßen" gesprochen. Die Aktion hat viel Spaß gemacht und kam sowohl bei Lehrern als auch Schülern gut an. Am Ende war der gesamte Teig verbraucht, und wir hatten viele satte Schüler und Lehrer. Nur die Crêpes-Bäcker selbst hatten Pech – für sie war nichts übrig geblieben.“ Giulia, Julia, Mareen, Nastja, Tia  
  

Kölner Dom in Tanz und Bewegung

Ein Projekt der Berufsfachschule für Gymnastik am Berufskolleg Michaelshoven in Köln

17 Schülerinnen und Schüler bilden zusammen mit ihren Körpern den Kölner Dom nach.

Nach drei Jahren war es wieder so weit: 62 Schüler/-innen aller drei Ausbildungsjahre der Berufsfachschule Gymnastik fanden sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen zu einem Tanzprojekt zusammen. Das Thema war in diesem Jahr „Dom-Sichten“.

Nach einem intensiven Brainstorming und der Entwicklung erster Ideen fand zur Einstimmung auf das Projekt am 17.01.2014 eine Domführung statt.

In den folgenden neun Tagen entstanden Choreographien, die dem Zuschauer die unterschiedlichsten Facetten rund um den Kölner Dom nahe bringen sollen.

Ausgehend von diversen Perspektiven und Details des Doms, wie z. B. dem Richterfenster mit seinem Licht- und Farbenspiel, dem (immerwährenden) Baugerüst mit begleitenden Baumaßnahmen am Dom, den Engeln und teuflisch anmutenden Wasserspeiern, der Orgel und den Menschen, die Tag für Tag zu jeder Tages- und Jahreszeit die Domplatte bevölkern, wurden Choreographien entwickelt und einstudiert.

Ergänzt durch Gestaltungen der jeweiligen Ausbildungsklassen (Unter-, Mittel- und Oberstufe), die bereits im Unterricht vorbereitet wurden, entstand so ein abwechslungsreiches circa einstündiges Bühnenprogramm und eine „professionelle“ Darbietung der Schüler/-innen.

Die zweiwöchige Projektarbeit erforderte und förderte kontinuierliches, selbstständiges, selbstverantwortliches Handeln der Schüler/-innen. Das Üben bis zur Feinform und Bühnenpräsenz verlangte ein hohes Maß an Konzentration und Durchhaltevermögen. (Schülerkommentar: „Das ist echt Arbeit.“) An zwei Tagen wurde zur Verbesserung des Bewegungs- und Körpergefühls zusätzlich ein spezielles Aufwärmtraining von der Tanzpädagogin Maria Schubert durchgeführt.

Das Ergebnis der zwei Wochen war absolut sehenswert und wurde bei den Aufführungen am 31.01.2014 morgens von allen Schülerinnen und Schülern der Schule und abends von Eltern, Freunden und Ehemaligen lange beklatscht.

Die Lehrerinnen Ulla Hagedorn, Christiane Lau, Birgit Noll und Jutta Richarz-Kallerhoff sind sich jetzt schon sicher: In vier Jahren ist es wieder so weit, die Berufsfachschule für Gymnastik wird auch dann wieder zu einer neuen Aufführung einladen. In diesem Rahmen kann dann das 30-jährige Bestehen der Berufsfachschule für Gymnastik am Berufskolleg Michaelshoven gebührend gefeiert werden.

Heilerziehungspfleger/-innen gestalten das Bistro in der Inklusiven Offene Tür Ohmstraße neu

Seit Ende Januar waren sie gemeinsam am Werk – sieben Besucher der Inklusiven Offene Tür Ohmstraße und vier Schüler/-innen des Berufskollegs. 

Blick in das Bistro Ohmstraße mit einem großen Ecksofa.

Die angehenden Heilerziehungspfleger/-innen (Mittelstufe) Nicole Hammer, Lena Schrader und Vanessa Görtz und Burak Sengüler hatten für ihre Projektarbeit ein besonderes Ziel: Etwas von Dauer sollte entstehen.

Zusammen mit den Jugendlichen der Porzer inklusiven Einrichtung planten sie die Neugestaltung des Veranstaltungsraumes – ein Bistro – nach eigenen Vorstellungen. … nach eigenen Vorstellungen? Gar nicht so einfach, denn auch diese mussten mit den sieben Jugendlichen der offenen Tür (fünf mit und zwei ohne Behinderung) erst einmal entwickelt werden. Dann wurde gemeinsam überlegt, welche Wünsche sich wirklich realisieren lassen.

In acht Treffen wurde schließlich über Farbgestaltung, Ausstattung und Dekoration entschieden und die Materialien besorgt. Es wurden Wände gestrichen, Kissen genäht und gebatikt, Tische beklebt, Bilder hergestellt und aufgehängt und vieles mehr.

150 Euro stellte die Leiterin der Offenen Tür, Bianca Rilinger (Bachelor-, Heil- und Inklusionspädagogin), vonseiten der Einrichtung für das Projekt „Bistro“ zur Verfügung – hinzu kamen Sachspenden wie Kissenbezüge, Gardinenstoffe, Bücherregal und ein Beistelltisch.

Endlich war es soweit – am 20. März wurde der bisher verschlossene Raum der Öffentlichkeit im Rahmen einer Eröffnungsfeier vorgestellt. Die Überraschung war gelungen. Es gab große Begeisterung bei den Besuchern und das inklusive zwölfköpfige Team erhielt sehr viel Anerkennung.

Doch nicht nur der Raum ist bunter geworden – auch hat das junge Team erlebt, dass Menschen von und miteinander viel lernen und gemeinsam viel erreichen können. 

Bistro Ohmstraße

2. Thementag im Schuljahr 2013/14

Thementag im Berufskolleg – das bedeutet: Türen auf und sich einlassen auf neue Lehrer, andere Mitschüler und Themen, die nicht zwingend im Lehrplan stehen. 

Fünf Schülerinnen tanzen mit blauen Bändern in den Händen.

Denn neben externen Referenten boten Lehrer Themen an, die aus Randgebieten ihrer unterrichtlichen Tätigkeit oder aus Bereichen ihrer eigenen Hobbies stammen. So konnten sich alle Schüler vorab unabhängig vom Bildungsgang für eines der zahlreichen und vielfältigen Workshopangebote rein nach ihren Interessen entscheiden.

So besuchten Schüler/-innen am 26.03.2014 unterschiedlichste Bewegungsangebote ( Psychomotorik für die Allerkleinsten, Großtrampolin, Klettern, Tanzen und Entspannen mit Kindern). Andere wurden künstlerisch tätig in Workshops wie „Landart – kreatives Gestalten in der Natur“, „Light Graffiti und Light Tagging – dem Zusammenspiel von Fotografie und Licht“ oder schnupperten in die theaterpädagogische Methode des Jeux Dramatiques. Auch für die Erstellung einer Homepage wurden gute Tipps gegeben.

Schüler/-innen, die den Blick mehr auf die eigene Person lenken wollten, verbesserten ihre Manieren, arbeiteten mit Hilfe von Videoaufnahmen an ihren Präsentationstechniken oder lernten im Deeskalations- und Konfliktinterventionstraining mit Krisensituationen professioneller umzugehen. Workshops wie „Ich bin so ok, wie ich bin – Wege zur Zufriedenheit und Erfolg“ und „Träume-Träumen – Lebensgestaltung“ fanden auch großes Interesse.

Wer wollte konnte auch außerhalb von Michaelshoven seinen Neigungen nachgehen. „Bewegungsangebote für Kinder im Wald“ wurden nachempfunden oder mit einem GPS-Gerät ausgestattet erlebnispädagogische Aufgaben in der Umgebung erfüllt. Museumsfreunde besuchten das völkerkundliche Rautenstrauch Joest-Museum oder das Kindergartenmuseum in Bergisch Gladbach. Kölninteressierte konnten sich bei einem Stadtrundgang in die Sagen- und Geschichtenwelt der Stadt entführen lassen, kritischere Köpfe zogen das Angebot „Köln und die Welt“  der Fair-AG vor, die Auswirkungen des Konsumverhaltens der Kölner auf die Welt (Globalisierung) vor Ort unter die Lupe nehmen.  

Wer seine Sprachkenntnisse vertiefen wollte, dem wurde die Türe einer mehrsprachigen Kita in Köln geöffnet, um sich mit dem englischen Liedgut und der Kinderliteratur  auseinanderzusetzen. Andere Schüler/-innen fuhren bis nach Lüttich, um hier bei einem Stadtbummel französisch zu sprechen.

Insgesamt war auch der 2. Thementag in diesem Schuljahr ein großer Erfolg, der sowohl Schüler/innen wie Lehrern Freiräume gab, Lernen in der Schule mal anders zu gestalten und sich auf neue Lerngruppen einzulassen. 

Thementag im Schuljahr 2013/14

Das Berufskolleg gleich mit zwei Staffeln beim Bonner Post Marathon vertreten

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine Schülerstaffel am Deutschen Post Marathon am 6. April 2014 in Bonn teil.

Drei Schüler und zwei Schülerinnen halten Urkunden in ihren Händen und beißen auf ihre Medaillen.

Bei bestem Frühlingswetter ging eine Schülerstaffel an den Start, um auf der 42,195 Kilometer langen Strecke durch Bonn gemeinsam ihr Bestes zu geben.

Die Schüler und Schülerinnen Paula Schäfer, Eva vom Kolke, Tim Hennes, Jannik Kostelnik und Pari Nazidiris aus der Mittelstufe der Berufsfachschule für Gymnastik sowie Dlbrin Mostafa, der die Fachhochschulreife im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens anstrebt, absolvierten die einzelnen Teilabschnitte in guter Zeit.

Nach genau 3:50:44 Stunden lief der letzte Staffelläufer auf dem Bonner Marktplatz über die Ziellinie und wurde als 124. von 214 mitgelaufenen Schulstaffeln von dem Bonner Publikum gebührend beklatscht.

Erstmalig war das Berufskolleg auch mit einer Lehrerstaffel am Start. In einer guten Gesamtzeit von 4:01:49 Stunden liefen Frau Heydweiller, Frau Kallerhoff und Herr Herpertz die Marathonstrecke.

Insgesamt stellte die diesjährige Veranstaltung einen neuen Rekord auf – 13.000 Sportler liefen beim Marathon, Halbmarathon, den Staffeln oder Schulstaffeln (1.750 Schüler) mit. Diese wurden von Tausenden Zuschauern am Streckenrand angefeuert und gefeiert.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Marathon 2014

Nach vielen Jahren wieder eine Olympiade in Michaelshoven

Am Samstag, den 17. Mai 2014 fanden auf der Wiese zwischen den Wohngruppen des Heilpädagogischen Zentrums die zweiten Olympischen Spiele von Michaelshoven für die Bewohner der Behindertenhilfe statt.

Eine Gruppe von rund 15 Schülerinnen und Schüler halten Hula Hoop-Ringe in den Händen.

Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten die angehenden Gymnastiklehrer aus dem Berufskolleg die Veranstaltung mit dem extra eingeübten „Olympiatanz“.

Danach traten über 50 Teilnehmer mit viel Elan in Disziplinen wie Bücherstapeln, Torwandschießen, Erbsen treffen oder Pantoffelwerfen an. Zu den Attraktionen gehörten weiterhin das Tandemfahrrad, die Rollenrutsche und der Laufball.

Getreu dem Motto „Dabei sein ist alles“ gab es keine Sieger, jeder Teilnehmer bekam einen Preis. Den Abschluss bildete ein Auftritt des Thomas-Haus-Chores. Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Wir danken den Kollegen der Heilpädagogischen Tagesförderung  – Frau Geburtig und Herrn Minchau – sowie den Bewohnerbeiräten, den 28 Schülern des Berufskollegs mit ihren Lehrern sowie der Hauswirtschaft, Gebäude Services Michaelshoven und Unternehmenskommunikation für ihre tatkräftige Unterstützung, ohne die dieses Fest in der Form nicht hätte stattfinden können. Ein großer Dank gilt auch der Stiftung einfach helfen, die es ermöglicht hat, dass die Bewohnerbeiräte eigene T-Shirts erhalten haben und dass allen Teilnehmenden der Olympiade ein Sport- bzw. Freizeitartikel überreicht werden konnte.