Außenansicht des Seeberger Treffs
Außenansicht eines Gebäudes. Über dem Eingang steht groß Treff.
Außenansicht des Magnets
Außenansicht eines Gebäudes, über dem Eingang steht der Schriftzug "Magnet"
Das Gelände des Bauspielplatzes
Spilegelände mit Geräten und Tieren.

„Offene Kinder- und Jugendarbeit“ in Köln-Chorweiler

Bildung, Freizeit und Beziehung im Sozialraum

2017 hat die Diakonie Michaelshoven die Trägerschaft der drei Einrichtungen „Seeberger Treff“, „OT Magnet“ sowie den Bau- und Abenteuerspielplatz „Der Bau“ in Köln-Chorweiler übernommen. Als Träger der  Offenen Jugendeinrichtungen umfasst dasTätigkeitsfeld nun insbesondere die dort stattfindenden Ganztagsangebote, wie Gruppen zur Übermittagsbetreuung, die Jugendberufshilfe oder auch Soziale Gruppenarbeit.

Köln-Chorweiler, einer der elf Stadtbezirke Kölns, ist gekennzeichnet durch ein erhöhtes Maß an diversen sozialen und wirtschaftlichen Problemlagen, aus denen – speziell für die dort lebenden Kinder und Jugendlichen – ein verstärkter Förderbedarf hervorgeht. Oftmals belastende familiäre Verhältnisse, Hilfebedürftigkeit, teils schlechte Wohnverhältnisse oder die ungünstige Stadtrandlage sind nur einige Faktoren, die die Lebenswelt und den Alltag der Anwohnerinnen und Anwohner erschweren können.  All diese sozialräumlichen Aspekte müssen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vergegenwärtigt werden, um adäquat auf die speziellen Bedürfnisse und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen reagieren zu können.

Viele niedrigschwellige Angebote

So bieten die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit verschiedenste Möglichkeiten, um fernab von Familie und Schule andere Menschen und Angebote kennenzulernen und auf diesem Wege die Chancen der Kinder und Jugendlichen auf dem weiteren Lebensweg zu verbessern: Übermittagsbetreuung mit einem warmen Mittagessen und Hausaufgabenhilfe, Jugendberufshilfe, Projekte für Geflüchtete, genderspezifische Angebote wie Mädchen- oder Jungengruppe, Medienprojekte, Ferienprogramme, erlebnis- und kulturpädagogische Angebote, diverse Ausflüge sowie unterschiedlichste Freizeitbeschäftigungen.

Die Besonderheiten der Angebote sind ihre niedrigschwellige Erreichbarkeit sowie ihre lebenswelt- und sozialraumorientierte Ausrichtung. Insbesondere die Möglichkeiten der sozialen Teilhabe der Kinder und Jugendlichen können dabei verbessert werden. Die Einrichtungen sind für viele Kinder und Jugendliche nicht nur eine Freizeitstätte, sondern ein verlässlicher und konstanter Lebens- und Schutzraum und für manche Besucherinnen und Besucher sogar ein zweites Zuhause.