Partnervermittlung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Freunde finden mit der Schatzkiste Köln

Sie suchen neue Leute, mit denen Sie Zeit verbringen und etwas unternehmen können? Ihnen fällt es schwer, jemanden kennenzulernen?

Dann bietet Ihnen die Schatzkiste der Diakonie Michaelshoven eine ganz besondere Beratung an: Die Partner- und Kontaktvermittlung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen unterstützt Sie dabei, Menschen zu finden, die Ihre Interesse teilen.

Unsere Beratung und Vermittlung ist für Sie kostenlos.

Möchten Sie mehr über die Partner- und Kontaktvermittlung "Schatzkiste" erfahren? Dann melden Sie sich bei uns!
  

Der Wunsch nach Nähe – Freunde finden in der „Schatzkiste“: Interview mit Rafael Maj, Ansprechpartner der Diakonie Michaelshoven für die Schatzkiste

Was ist das besondere an Ihrer Aufgabe des „Freundschafts-Vermittlers“?

Wichtig ist eine besondere Sensibilität in der Gesprächsführung und positiv zu denken. Spaß und Humor sind wichtig, um Berührungsängste beim Gegenüber abzubauen.

Wie funktioniert die Partnerbörse?

Anhand vorgegebener Fragen zu eigenen Interessen und Hobbys sowie Vorstellungen vom Wunschpartner wird zunächst ein Profil erstellt. Ein Foto wird vor Ort gemacht. Falls ein passender Partner in der Datenbank gefunden wird, erhalten beide Kandidaten einen Brief mit dem Steckbrief und Foto des jeweils anderen, allerdings ohne Nachnamen und Kontaktdaten.

Wenn beide an einem Kennenlernen interessiert sind, findet ein erstes Treffen in den Räumen der Schatzkiste statt. Erst wenn beide einverstanden sind und sich erneut treffen wollen, werden die Kontaktdaten ausgetauscht.

Gibt es mehr weibliche oder männliche Interessenten?

Zurzeit sind 70 Prozent der Interessenten männlich.

An welchem Tag ist die Schatzkiste für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen geöffnet?

Es gibt keinen festen Wochentag, sondern es wird telefonisch ein individueller Termin vereinbart.

Müssen die Interessenten etwas mitbringen?

Nein.

Ist das Angebot kostenlos?

Ja.

Was war Ihr bisher schönstes Erlebnis?

Ich war positiv überrascht, dass die Menschen, die kommen, sehr offen sind, auch im Hinblick auf ihre Erkrankung. Sie haben keine Ängste, darüber zu sprechen. Sie sprechen ihre Bedürfnisse offen an, aber auch, was sie nicht möchten. Das ist sehr hilfreich!