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Aktuelles

100 Tage „fairstore“: Einweihung des Integrationsprojektes

25.03.2011

Feier mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Verbänden
Heute vor hundert Tagen wurde das Kaufhaus fairstore in der Sechzigstraße  5-11 in Köln-Nippes eröffnet. Am Freitag, den 25. 3. 2011 wurde das  Kaufhaus mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Verbänden eingeweiht.

Frank Gottwald, Geschäftsführer der Integrationshilfen Michaelshoven gGmbH , begrüßte unter anderem Barbara Losbach (stellvertretende  Bezirksbürgermeisterin von Nippes), Cornelia Schmerbach (SPD-Ratsmitglied der Stadt Köln und Vorsitzende des Sozialausschusses des Landschaftsverbandes Rheinland), Sigrid Gramm (Jobcenter Köln) und  Klaus-Peter Rohde (LVR-Integrationsamt). 

Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung
Das Kaufhaus „fairstore“ der Diakonie Michaelshoven ist eines von acht Integrationsunternehmen in Köln, die vom Landschaftsverband Rheinland gefördert werden. Integrationsunternehmen (wirtschaftlich selbstständige Unternehmen mit sozialem Anspruch) bieten gute Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen – auch Langzeitarbeitslose –  mit einer Behinderung an. 

Berufliche Perspektiven und Integration
Das Integrationsunternehmen „fairstore“ beschäftigt insgesamt 13 ehemals langzeitarbeitslose Menschen, davon sechs mit einer Schwerbehinderung. „Wenn Menschen mit Behinderung arbeitslos werden, haben sie größere Schwierigkeiten, wieder im Arbeitsmarkt integriert zu werden“, weiß Geschäftsführer Frank Gottwald. Viele Betriebe seien zurückhaltend bei der Einstellung von Menschen mit Einschränkungen, da sie von Mehraufwand ausgingen. „Wer im fairstore einkauft, dem fällt nicht auf, dass die Mitarbeiter Hemmnisse haben“, so Frank Gottwald. „Wir sind froh darüber, dass wir als Integrationsunternehmen vom Landschaftsverband Rheinland  anerkannt sind und auch vom Jobcenter Köln und der Aktion Mensch gefördert werden, nur so können wir den Menschen eine berufliche Perspektive schaffen“. 

Weitere Filiale geplant
Eine weitere Filiale ist in Planung. „Zurzeit suchen wir eine geeignete Verkaufsfläche im Kölner Süden oder rechtsrheinisch“, sagt Frank Gottwald.

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