Sie sind hier: Startseite  >  Presse  >  Aktuelles  >  Auftakttreffen im Modellprojekt „MoBA“

Aktuelles

Auftakttreffen im Modellprojekt „MoBA“

07.12.2015


Die „MoBA“-Projektpartner freuen sich auf die gemeinsame Projektarbeit.

Am 11.11.2015 trafen sich am Sitz der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen-Buschbell die zukünftigen Projektpartner im durch die Stiftung Wohlfahrtspflege geförderten Modellprojekt „MoBa – Selbstbestimmte Mobilität und Bewegung im Alltag von Menschen mit Behinderungen in betreuten Wohnformen“.

Kooperation mit Trägern der Freien Wohlfahrtspflege
Auch um eine praxisnahe und realistische Realisierung des Modellprojekts zu gewährleisten, konnte das verantwortliche Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH ) eine Kooperation mit sechs Trägern der Freien Wohlfahrtspflege eingehen. Alle Träger halten Wohnangebote für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsformen der Eingliederungshilfe vor. Neben der Paul-Kraemer-Haus gGmbH beteiligen sich die Lebenshilfe Köln e.V., die Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Stiftung Hephata Wohnen gGmbH , der Caritasverband für die Stadt Köln e.V. sowie die Gemeinnützigen Werkstätten Köln GmbH. In der wissenschaftlichen Evaluation des Projekts kooperiert das von der Gold-Kraemer-Stiftung, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe getragene Institut zudem mit dem Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaften der Sporthochschule Köln.

Selbstbestimmung und größtmögliche Selbsständigkeit und Mobilät im Alltag als Ziele
Das Kernziel des über 3 Jahre laufenden Modellprojekts ist die nachhaltige Etablierung und Evaluation alltäglicher Bewegungsangebote zur Mobilitäts- und Gesundheitsförderung und zur Stärkung sozialer Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsformen der Eingliederungshilfe.

Im Vordergrund steht dabei der Gedanke der Selbstbestimmung und der größtmöglichen Selbstständigkeit und Mobilität im Alltag der Menschen mit Behinderungen im Sinne der Artikel 19 und 20 der UN-Behindertenrechtskonvention. Neben einer individuellen, einfachen und alltagsnahen Angebotsentwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Trägern, sind auch die Sensibilisierung der Mitarbeiterschaft sowie das Implementieren des Themas „Mobilität, Bewegung und Gesundheitsförderung“ in das Leitbild der Einrichtungen wichtige Teilziele des Projekts.

 

Zurück zur Übersicht