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Aktuelles

Auftaktveranstaltung „Netzwerk für Flüchtlinge mit Behinderung“

02.06.2016

Derzeit leben über 12.000 Flüchtlinge in Köln. Unter ihnen befinden sich Menschen, die eine Behinderung haben. Soziale Institutionen stehen vor großen Herausforderungen: Wann stehen einem Flüchtling mit einer Behinderung welche Leistungen zu? Wie können sie beantragt werden? Welche Angebote können Menschen mit Behinderung gemacht werden?

Das „Netzwerk für Flüchtlinge mit Behinderung“ der Diakonie Michaelshoven will diese Lücke in der Vernetzung, Versorgung und Beratung schließen. In Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln werden  Lösungswege generiert und die Vernetzung von Flüchtlings- und Behindertenhilfe ausgebaut. Das Modellprojekt wird von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW finanziell gefördert.

Das Netzwerk kennenlernen und sich austauschen
Am 31. Mai fand nun die Auftaktveranstaltung „Netzwerk für Flüchtlinge mit Behinderung“ in der Erzengel-Michael-Kirche statt, zu der zahlreiche Gäste erschienen. Die Veranstaltung gab den Teilnehmern einen Überblick über das Modellprojekt und im Anschluss zu den Vorträgen die Möglichkeit zum Austausch. So gab es anerkennende Worte von Norbert Killewald, Vorsitzender der Stiftung Wohlfahrtspflege und von Dr. Günter Bell, Behindertenbeauftragter der Stadt Köln, die beide die Wichtigkeit des Projekts betonten.

Im Anschluss stellte Projektleiter Wolfram Buttschardt gemeinsam mit seinem Kollegen Manuel von Gilsa das Modellprojekt „Netzwerk für Flüchtlinge mit Behinderung“ vor. Der dritte Mitarbeiter Khaled Noby Mohamed übersetzte derweil die ganze Veranstaltung für die arabischen Gäste. Das ganze Modellprojekt wird wissenschaftlich begleitet von der Technischen Hochschule Köln, die von Dr. Schahrzad Farrokhzad und Dr. Matthias Otten vorgestellt wurde.

Traditionelle syrische Lieder erklangen
Weiterhin gab es einen Einblick in die Arbeit der Peer -Berater aus dem Buerger´z Deutz, Tanja Bauer und Nikolas Herzog. Den Abschluss machte die Journalistin Christiane Link, die in ihrem Impuls-Vortrag über ihre Erfahrungen und Begegnungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe erzählte.

Ein besonderer Hörgenuss war die Musik von Mohamed Jolo, die während der Vorträge erklang. Auf seiner Saz und mit Unterstützung von zwei Sängern, spielten sie traditionelle syrische Lieder.

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