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Diakonie Michaelshoven überreicht über 1.000 Postkarten mit Forderungen von Menschen mit Behinderung an den NRW-Landes-Behindertenbeauftragten Norbert Killewald

17.07.2013

Zahlreiche ForderungenNeben den drei prominenten Forderungen nach mehr barrierefreien Wohnungen, mehr behindertengerechten Arbeitsplätzen und einer besseren gesundheitlichen Versorgung wurden auf den Postkarten insbesondere auch die Schaffung von mehr Barrierefreiheit auf öffentlichen Plätzen und in Verkehrsmitteln, eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an kulturellen Angeboten sowie mehr Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung genannt.

Unterschriften auf dem Tag der Begegung gesammelt
„Wir wollten mit der Postkartenaktion auf die Rechte der Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und ihnen ein Sprachrohr für ihre Belange geben“, sagt Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer der Wohnen und Leben mit Behinderung der Diakonie Michaelshoven. Die Unterschriften wurden größtenteils auf dem Tag der Begegnung in Köln, Europas größtem Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung, gesammelt.

Norbert Killewald dankte den angereisten Menschen mit Behinderung und sagte zu, sich die Forderungen genau anzusehen. Darüber hinaus versprach er, der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von der Postkartenaktion und den Forderungen zu berichten.

Derzeit leben in Nordrhein-Westfalen rund 2,3 Millionen Menschen mit Behinderung, darunter sind mehr als 1,6 Millionen Schwerbehinderte.

Top 10 der Forderungen:

  • Top 1: Mehr Barrierefreiheit an öffentlichen Plätzen/ Bahnhöfen/ Verkehrsmitteln
  • Top 2: Mehr Teilhabe an gesellschaftlichem Leben, Kultur und Freizeit
  • Top 3: Bessere Arbeitsentlohnung
  • Top 4: Mehr Gleichberechtigung
  • Top 5: Mehr Toleranz
  • Top 6: Inklusive Schulen und Kitas
  • Top 7: Mehr leichte Sprache
  • Top 8: Vergünstigte Preise
  • Top 9: Mehr Infos zu Rechten von Behinderten
  • Top 10: Mehr öffentliche Präsenz

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