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Aktuelles

Dialog ohne Grenzen – Teilnahme am 1. Internationalen Frauenforum in Wolgograd

18.04.2012

Mit 250 Teilnehmerinnen war das 1. Internationale Frauenforum „Dialog ohne Grenzen“ am 15.03.2012 gut besucht. Die Stadt Köln entsandte im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Wolgograd eine Teilnehmerin zum Forum. Diese Chance bekam Annika Sobek, Mitarbeiterin der Diakonie Michaelshoven, die langjährige Erfahrungen in der Beratung von Frauen in häuslicher Gewalt hat. Bei dem Forum hielt sie einen Vortrag zum Thema „Schutz vor häuslicher Gewalt für Frauen und Kinder“. 

Workshops und Vorträge – Viel Engagement und viel zu tun

Am Vormittag wurde in mehreren Vorträgen über Gesetzgebung zur Gleichstellung und bestehenden Programmen für Frauen und Kinder im In- und Ausland referiert.  Dabei wurde sichtbar, in wie vielen Bereichen Engagement von Frauen zu guten Ergebnissen geführt hat, aber auch, wo noch viel zu tun ist und wie unterschiedlich das Rollenverständnis von Frauen durch Kultur und Traditionen geprägt sein kann.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmerinnen an Workshops teilnehmen, die sich mit den Bereichen Gleichstellungspolitik, Frauen und Unternehmertum, so wie Verteidigung der Rechte von Frauen und Kindern beschäftigten. Unter anderem gab es Vorträge zu den Themen häusliche Gewalt Abtreibungsberatung, Väterinitiativen und Forschung zu Gewalt gegen Kinder in der Familie.

Ausblicke

Für Annika Sobek war die Teilnahme an dem Internationalen Frauenforum eine besondere Erfahrung. „Auffallend war für mich, dass wir uns in unseren unterschiedlichen Herkunftsländern im Grunde mit denselben Themen beschäftigen: ob es um Gleichstellung geht, um Chancen von Frauen in leitenden Positionen um soziale Probleme oder die Bekämpfung von häuslicher Gewalt “, sagt Annika Sobek. 

Ganz wichtig hierbei sei die Öffentlichkeitsarbeit, damit die Anregungen aus dem Forum auch die Aufmerksamkeit in Gesellschaft und Politik erhalten und Anregungen für weitere Aktivitäten finden. Weitere Veranstaltungen in dieser Form sind für die Zukunft geplant. Damit der „Dialog ohne Grenzen“ weitergeführt werden kann.

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