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Frische, unbelastete Rohmilch zum selber zapfen

17.03.2011

Am 16. März wurde die neue Milchtankstelle in Haus Segenborn eingeweiht. Ab sofort können Verbraucher der Region ihre tägliche Kalziumration rund um die Uhr selber zapfen, und das mit gutem Gewissen. Denn die Rohmilch stammt aus der hofeigenen biologischen Landwirtschaft.

Wer sich auf der Landstraße B478 in der Höhe von Waldbröl befindet, kann neuerdings eine gesunde Pause im Haus Segenborn einlegen. Ab sofort kann man hier an der neuen Milchtankstelle frische Rohmilch zapfen. Der stellvertretende Landrat Professor Dr. Friedrich Wilke und die Segenborner Fördervereinsvorsitzende Larissa Bödecker weihten die Milchtankstelle ein. 

Selbst gezapfte Milch für 80 Cent

Viele geladene Gäste kamen um 10 Uhr zur offiziellen Einweihung der neuen Milchtankstelle. Die Neugier war groß und so wollten viele der Gäste die Milchtankstelle selber bedienen, um zu sehen, wie das Milchzapfen funktioniert. Der metallfarbige Automat ist an die zwei Meter hoch und 1,50 Meter breit. In ihm befindet sich die Rohmilch, die von Verbrauchern für einen Preis von 80 Cent pro Liter gezapft wird. Sie kann entweder in mitgebrachte Behälter oder in Flaschen, die vor Ort erworben werden können, abgefüllt werden.

Direktvertrieb durch den Bio-Betrieb

Das Haus Segenborn tritt dabei als Direktvermarkter auf. Die 50 Kühe auf dem angeschlossenen landwirtschaftlichen Bio-Betrieb produzieren im Jahr an die 260.000 Liter Milch. „Wir sind von unserem Produkt überzeugt und leisten mit der neuen Milchtankstelle auch noch einen Beitrag zur Einbindung von Haus Segenborn in die Region“, sagt Susanne Hahmann, Bereichsleiterin der Wohn- und Eingliederungshilfe Oberberg.

Sozialer Einkauf

Die Anlage wurde u. a. durch eine Spende des Segenborner Fördervereins finanziert. „Wir waren von der Idee eines eigenen Direktvertriebs begeistert. Zum einen wissen die Verbraucher, woher die Milch herkommt. Zum anderen helfen sie mit dem Kauf den ehemals wohnungslosen Menschen, die hier im Haus Segenborn eine neue Heimat auf Zeit gefunden haben“, sagt Larissa Bödecker vom Segenborner Förderverein.

Regionale Herkunft der Produkte

Udo Schmidt, Mitarbeiter im Haus Segenborn, ist vom Erfolg der Idee überzeugt. „Viele Verbraucher sind aufgrund der Futtermittelskandale kritischer geworden und wollen wissen, woher die Lebensmittel herkommen“, stellt er fest. Das zeigt sich auch an den Verkäufen im Segenborner Hofladen. Hier können Verbraucher Produkte, wie zum Beispiel Eier, Brot oder auch Wurst von den hofeigenen Tieren beziehen.

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