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Gesamthilfesystem „Wohnungsnotfallhilfe“ im Oberbergischen Kreis (OBK) verabschiedet

03.07.2013

 Am Freitag, den 21. Juni wurde das Konzept des Gesamthilfesystems „Wohnungsnotfallhilfe“ dem Beirat vorgestellt und verabschiedet. Es beinhaltet die stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung der einzelnen Institutionen und Verbände innerhalb des Oberbergischen Kreises, wie die Fachberatungsstelle in Gummersbach (in Trägerkooperation Kirchenkreis an der Agger, Caritas Oberberg), Radevormwald und Waldbröl, die Anlaufstellen für das betreute Wohnen in Gummersbach, Waldbröl und Wipperfürth sowie Haus Segenborn, die stationäre Einrichtung für Wohnungslose in Waldbröl.    

Dezentrale Hilfe und Unterstützung
Die Hilfen für Wohnungslose sollen zukünftig dezentral angeboten werden, sodass für Betroffene eine bessere Erreichbarkeit gewährleistet ist. Hierzu sollen Plätze in Haus Segenborn abgebaut werden, damit neue, zentrale Standorte aufgebaut werden können. „Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, sollen Hilfe und Unterstützung dort erhalten, wo sie auch leben. Deswegen möchten wir mit unseren Unterstützungsangeboten verteilt in der Region zu finden sein“, sagt Susanne Hahmann, Geschäftsbereichsleiterin „Die Sozialen Hilfen Michaelshoven“ im OBK und Einrichtungsleiterin von Haus Segenborn in Waldbröl.    

Zunehmende Zahl an wohnungslosen Frauen und jungen Menschen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Betreuung von jungen Wohnungslosen und Frauen. „In den letzten Jahren hat sich abgezeichnet, dass die Zahlen der wohnungslosen Frauen und jungen Menschen in der Region kontinuierlich gestiegen sind“, erklärt Susanne Hahmann. „Das Gesamthilfesystem ist eine große Herausforderung, da sich in den Strukturen einiges ändert. Aber durch die gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner sind wir zuversichtlich, dass wir die notwendige Unterstützung hierbei erhalten“, sagt Susanne Hahmann.    

Kooperationspartner „Gesamthilfesystem“
Die Kooperationspartner sind neben dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, der Landschaftsverband Rheinland (LVR), das Gesundheitsamt OBK, das Amt für Soziale Angelegenheiten OBK, das Gesundheits- und Sozialdezernat OBK, das Jobcenter OBK, wie auch GISS, die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung.  

Auskunft für Hilfesuchende
Hilfesuchende im Oberbergischen Kreis erhalten bei der Diakonie Michaelshoven telefonische Auskunft über die Tel.: 02295 91800.

Weiterführende Informationen
Mehr Informationen und Zeitungsartikel zum Gesamthilfesystem finden Sie hier:

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