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Hilfen von pro familia und Der Wendepunkt seit zehn Jahren

17.08.2011

Das Beratungszentrum in der Kalker-Hauptstraße bietet schnelle und unbürokratische Hilfen für Frauen in Notlagen und in Entscheidungssituationen. Die Beratungszahlen sind seit 2001 permanent angestiegen.

10 Jahre Beratungsstelle in Köln-Kalk

Im August 2001 eröffnete das Beratungszentrum in Köln-Kalk. Beide linksrheinischen pro familia Beratungsstellen und Der Wendepunkt der Diakonie Michaelshoven teilen sich seitdem die Räumlichkeiten wie auch das Knowhow der Mitarbeitenden. In diesem zentral gelegenen Ladenlokal des Bezirksrathauses Kalk wurden seitdem über 8.400 Frauen beraten. 

Hilfe in sechs Sprachen

Immer mehr Frauen finden den Weg in die Kalker Hauptstraße, wo sie Hilfen in sechs Sprachen erhalten. Es geht um Themen wie ungewollte Schwangerschaft, häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch, Familienplanung, finanzielle Beratung oder auch Stalkingfälle. Die Frauen, die in das rechtsrheinische Beratungszentrum kommen, sind in den meisten Fällen in einer für sie sehr konfliktreichen Situation und brauchen dringend eine schnelle Lösung.

Gute Zusammenarbeit

Bei den Hilfsangeboten arbeiten die beiden Institutionen bei manchen Fällen Hand in Hand. „Es kommt zum Beispiel eine zweifache junge Mutter, die erneut schwanger ist, fehlende Deutschkenntnisse und Angst vor ihrem gewalttätigen Mann hat“, beschreibt Marina Walch, Angebotsleiterin von Der Wendepunkt, einen alltäglichen Fall. „Gerade in solchen Fällen ist die Zusamenarbeit von pro familia und uns besonders wertvoll.“ Auch Susanne Just-Mackensen von pro familia Köln-Zentrum schätzt die Zusammenarbeit. „Es gibt häufig Überschneidungen der Fragestellungen, da sind kurze Wege und eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig.“

Zunehmend auf Spenden angewiesen

„Um dem enormen Beratungsbedarf auf der rechten Rheinseite weiterhin gerecht zu werden, wäre eine personelle Aufstockung erforderlich“, sagt Anne Koj von pro familia Köln-Chorweiler. Beide Stellen waren zuletzt im Haushaltsjahr 2010/11 von städtischen Kürzungen betroffen und sind deshalb zunehmend auf Spenden angewiesen.

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