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Aktuelles

Japanische Delegation besucht die Diakonie Michaelshoven

12.10.2012

„Wie viele Frauen sind in Deutschland von häuslicher Gewalt betroffen?“ „Welche Hilfen werden ihnen angeboten?“ Mit diesen Fragen besuchten Anfang Oktober 25 Politikerinnen aus der japanischen Präfektur Ibaraki die Diakonie Michaelshoven. Sie wollten erfahren, wie die aktuelle Situation von Frauen in Deutschland aussieht, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Japanische Politikerinnen informierten sich über die Frauenberatungsstelle und das Gewaltschutzzentrum

Marina Walch, Leiterin von „Der Wendepunkt“, der Frauenberatung und Gewaltschutzzentrum der Diakonie Michaelshoven, hielt einen Vortrag zu dem Thema und verschaffte der japanischen Delegation einen Überblick. Dabei zeigte sie die Entwicklung in den letzten Jahren auf, und ging auf die Möglichkeiten ein, die das Gewaltschutzgesetz mit sich bringt, dass nun seit 10 Jahren in Deutschland existiert und Frauen in Not verschiedene Hilfsmöglichkeiten anbieten soll. Ein weiteres Thema war die Betreuung und Begleitung von Frauen, die gemeinsam mit ihren Kindern einen Neubeginn nach einer Trennung vom Partner starten.

Auch in Zukunft weiterer Austausch

Die japanische Delegation war sehr interessiert an dem Thema, dessen Problematik sie aus Japan sehr gut kennen. Besonders unverheiratete Frauen sind dort von häuslicher Gewalt betroffen. Ein weiterer Austausch mit den Kolleginnen vom „Der Wendepunkt“ ist angedacht.

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