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Mit „Power und Spaß“ gegen den inneren Schweinehund

28.02.2013

„Power und Spaß 2012“ war der Titel des Ernährungs- und Bewegungsprogramms für Menschen mit Behinderung, das die Diakonie Michaelshoven in Zusammenarbeit mit dem FiBS e.V. (Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport), der AOK und der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln im zurückliegenden Jahr erneut auf den Weg gebracht hatte.

Sport und Ernährungstraining
Über 40 Wochen haben neun motivierte Menschen mit Behinderung nicht nur für ihre körperliche Fitness trainiert, sondern auch ihre Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand gestellt. Am 21.03.2012 startete das Programm mit einem wöchentlichen Sporttermin und einem Ernährungstraining in einfacher Sprache im Zweiwochenrhythmus. Unterstützt wurden die Teilnehmer durch eine Sportwissenschaftlerin und zwei Ökotrophologinnen, die die Termine, neben einer pädagogischen Kraft, begleiteten.

Teilnehmer hatten viel Spaß
Über die Gewichtsreduzierung hinaus war es vor allem Ziel des Programms, die Teilnehmer für eine ausgewogene und gesunde Lebensweise zu sensibilisieren. Ihnen auf einfache Weise Möglichkeiten aufzuzeigen, dass auch eine kalorienarme und gesunde Ernährung gut schmecken kann und wie man mehr Bewegung in den Alltag einbauen kann. Vor allem aber sollte das Ganze Spaß machen.

Wissenschaftliche Begleitung und Auswertung
Eine wissenschaftliche Begleitung wurde durch die FiBS e.V. sichergestellt. In regelmäßigen Abständen wurden Schrittzähler ausgegeben oder ein 6-Minuten-Lauf durchgeführt, sodass eine abschließende Auswertung und Evaluation vorgenommen werden kann.

Erfolgreich durchgehalten
Wie auch im vorangegangenen Jahr 2011 war das „Power und Spaß“-Projekt von Erfolg gekrönt. Fast alle Teilnehmer hielten durch und konnten obendrein noch ihr Gewicht reduzieren. Da das „Power und Spaß“-Projekt als Präventionskurs seitens der AOK zertifiziert wurde, bekommen die Teilnehmer sogar ihren Eigenanteil in Höhe von 150 Euro rückerstattet.

Ein besonderer Dank gilt der Familie-Ernst-Wendt-Stiftung und der Stiftung einfach helfen, die mit viel Engagement für die finanziellen Mittel gesorgt hat, ohne die das Projekt nicht zu realisieren gewesen wäre.

Für alle Beteiligten ein großer Erfolg.

Dirk Vössing, Teamleiter im Betreuten Wohnen Köln

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