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Aktuelles

Schüler erhalten den „Sozialführerschein“

18.01.2013

Das im Rheinland einzigartige Projekt „Sozialführerschein“ soll jungen Menschen den Einstieg in die ehrenamtliche Arbeit erleichtern und den Umgang mit älteren Menschen, wie auch Menschen mit einer Behinderung ermöglichen.

Schüler engagieren sich ehrenamtlich
Viele junge Menschen haben kaum Berührungspunkte zu älteren Menschen oder Menschen mit einer Behinderung. Um den Umgang miteinander zu fördern, hat die Diakonie Michaelshoven das Ehrenamtsprojekt „Sozialführerschein“ erstmalig für Schüler der Gesamtschule Rodenkirchen angeboten.

Schüler der Gesamtschule Rodenkirchen begleiten Senioren und Menschen mit BehinderungIn dem vierwöchigen Projekt innerhalb einer Wohngruppe für Menschen mit einer geistigen Behinderung, wie auch in einer Senioreneinrichtung, hatten sie die Möglichkeit durch Begleitung bei deren Freizeitaktivitäten, den Kontakt zueinander aufzubauen und Ängste abzubauen. Während ihres ehrenamtlichen Einsatzes wurden sie fachlich begleitet und erhielten nun das Zertifikat „Sozialführerschein“.

11 Jugendliche erhielten das Zertifikat „Sozialführerschein“ für ihr Engagement
Insgesamt 11 Schüler aus der 10. Klasse der Gesamtschule Rodenkirchen haben an dem Pilotprojekt „Sozialführerschein“ teilgenommen. „Wir hatten mit wenig Resonanz gerechnet und waren überwältigt, als sich über 50 Interessenten alleine aus einer Stufe gemeldet haben“, sagt Carlos Stemmerich, Ehrenamtsbeauftragter der Diakonie Michaelshoven. Aufgrund der großen Nachfrage findet der nächste Durchlauf Ende Januar 2013 statt.

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