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Aktuelles

Sechs Diakonissen aus Sumatra besuchten Michaelshoven

25.07.2013

Auf Einladung des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd waren die Damen eine Woche lang in mehreren Gemeinden des Kirchenkreises, um diakonische Aufgaben und Aktivitäten im Rheinland kennenzulernen.

Zusammenarbeit mit Gemeinden in der Kölner Region
Seit über 25 Jahren arbeitet das Evangelische Krankenhaus in Balige am Tobasee mit seinen Ärzten, Krankenschwestern, Diakonissen und Pastoren mit den hiesigen Gemeinden zusammen. Ein wichtiger Teil der Partnerschaftsarbeit sind gegenseitige Besuche hin und her sowie kleine Projekte, die gemeinsam umgesetzt werden.

Zu Hause in Balige sind die Diakonissen Serepina, Merli, Sitiawan, Rosdiana, Solide und Rosmauli in verschiedenen Pflegediensten und pädagogischen Aufgaben tätig. Sie staunten sehr, wie vielfältig inzwischen die diakonischen Aufgaben in Deutschland, speziell in der Diakonie Michaelshoven, angewachsen sind. Mareike Carlitscheck (Referentin für Theologie und Kultur) begrüßte die Besucherinnen aus Indonesien in der Erzengel-Michael-Kirche, berichtete über die Arbeit der Diakonie Michaelshoven allgemein und führte die Gruppe über den Campus in Rodenkirchen.

Indonesierinnen informierten sich über die Arbeit der Diakonie
Martina Bruckmann-Kremer (Arbeitsbereich) und Sofia Chalkidou (Thomashaus) führten sie exemplarisch durch ihre Einrichtungen. Herbert Reitinger stellte den Damen anschließend die umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten des Berufsförderungswerks der Diakonie Michaelshoven vor. Fragen, die dann noch diskutiert wurden, waren unter anderem, welche spezifischen Aufgaben die Kirchen in Deutschland heute noch haben und ob die diakonische Arbeit losgelöst von dem gelebten persönlichen Glauben gesehen werden kann.

Reinhard Radloff, der die Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis Köln-Süd leitet, kam zwei Tage später mit den Damen und einigen Mitarbeitern des Partnerschaftsausschusses dann noch zum Open Air-Konzert der dIRE sTRATS. Sie erlebten einen herrlichen Sommerabend, der den Diakonissen aus Sumatra zeigte, dass die Deutschen auch Musik und Spontantanz vor der Bühne lieben!

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