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Aktuelles

Spatenstich in Haus Segenborn

05.09.2011

Kämpgen-Stiftung überreicht Spende für das Umbauprojekt "Barrierefreie Wohnplätze"

Bisher konnten im Haus Segenborn Anfragen von Menschen, die auf Gehhilfen oder auf den Rollstuhl angewiesen sind nicht bedient werden, da die Wohnplätze nicht barrierefrei sind. Jetzt sollen im ersten Schritt drei Wohnplätze umgebaut werden, die im Oktober fertiggestellt sein sollen. Der symbolische Baubeginn am 2.9.2011 wurde heute mit dem ersten Spatenstich und der Scheckübergabe durch die Kämpgen-Stiftung gestartet. Geschäftsführerin Ingrid Hilmes von der Kämpgen-Stiftung überreichte einen Scheck in Höhe von 8.650 Euro.

Steigende Anfragen
„Die Anfragen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die Unterstützung brauchen und einen Schutz- und Wohnraum suchen, sind gestiegen“, sagt Susanne Hahmann, Bereichsleiterin der Wohn- und Eingliederungshilfe Oberberg und Einrichtungsleiterin Haus Segenborn. „Deswegen freuen wir uns, dass die Kämpgen-Stiftung uns mit ihrer Spende unterstützt, sonst wäre das Projekt nicht so schnell umsetzbar gewesen“, fügt sie hinzu. Bei den Baumaßnahmen werden auch die Bewohner aus dem Haus Segenborn eingebunden. „Wer kann und will, hat die Möglichkeit am Umbauprojekt mitzuhelfen. Es hilft unseren Bewohnern den Tag zu strukturieren, und zum anderen können sie unter Anleitung etwas Eigenes mit ihren Händen schaffen“, erklärt Susanne Hahmann das Vorgehen. 

Die Umbaumaßnahmen beziehen sich auf den Innen- und Außenbereich und sollen Ende Oktober 2011 umgesetzt sein. Breitere Türen, behindertengerechte Sanitäranlagen, wie auch barrierefreie Zugänge zu den weiteren Bereichen im Haus Segenborn werden bei dem Umbau berücksichtigt. „Einerseits suchen immer jüngere Bewohner Unterstützung in Haus Segenborn, andererseits werden auch immer mehr Anfragen von körperlich stark beeinträchtigten Menschen an uns gerichtet. Wir müssen und auf die geänderten Anforderungen einstellen“, erklärt Einrichtungsleiterin Susanne Hahmann.

Info

Das Haus Segenborn in Waldbröl liegt in der Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven. Insgesamt 65 Wohnplätze stehen hier in verschiedenen Wohn- und Appartementhäusern zur Verfügung. Aufgenommen werden Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die zum Beispiel von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht sind. Sie erhalten individuelle fachliche Unterstützung bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven. Die Bewohner haben die Möglichkeit in dem angegliederten Bio-Bauernhof ihre beruflichen Fähigkeiten zu trainieren und somit Tagesstrukturen aufzubauen. Die Erzeugnisse aus dem landwirtschaftlichen Betrieb werden im Hofladen verkauft. Ziel der Hilfen ist es, den Bewohnern die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, und ihnen Wohn- und Schutzraum zu bieten.

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