Sie sind hier: Startseite  >  Presse  >  Aktuelles  >  Susanne Hahmann in den Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) gewählt

Aktuelles

Susanne Hahmann in den Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) gewählt

17.11.2015

Bei der Bundestagung der BAG W in Berlin wurde Susanne Hahmann, Leiterin der Wohnungslosenhilfen OBK der Diakonie Michaelshoven in den Vorstand gewählt. Der Vorstand besteht aus sieben von der Mitgliederversammlung gewählten Vertretern und sieben weiteren korporativen Mitgliedern, die sich aus bundesweit zuständigen Spitzen-, Träger- und Fachverbänden der Freien Wohlfahrtspflege zusammensetzt.

In Berlin ein Zeichen gegen Wohnungsnot setzen

Alle zwei Jahretreffen sich auf der Bundestagung der BAG W Fachleute der Wohnungslosenhilfe und auch Hilfesuchende. Knapp 900 Teilnehmer kamen in diesem Jahr in Berlin zusammen. Der Verein ist eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft der sozialen Dienste und Einrichtungen für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Er setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Wohnen und Existenzsicherung ein. Bei der Tagung geht es um den fachlichen Austausch und die aktuellen fachlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

In diesem Jahr haben 10 Personen von der Wohnungslosenhilfe OBK der Diakonie Michaelshoven teilgenommen. Neben Mitarbeitern sind auch vier Hilfesuchende aus dem Oberbergischen Kreis mit angereist und haben die dreitägige Bundestagung der BAG W besucht. Vier weitere Mitarbeiter sind aus Köln angereist.

Aktion am Brandenburger Tor

Im Anschluss an die Tagung wurde in diesem Jahr eine Kundgebung mit einer Aktion durchgeführt. Die Forderung der Aktion lautete: Wohnen ist ein Menschenrecht! – Solidarität statt Konkurrenz! Die erst kürzlich vom BAG W veröffentlichten Zahlen über die Entwicklung der Wohnungslosigkeit in Deutschland zeigen einen stetig wachsenden Anstieg. So sind zurzeit schätzungsweise 335.000 Menschen in Deutschland ohne eine Wohnung. Gleichzeitig sinkt das Angebot an bezahlbarem Wohnraum.

Zurück zur Übersicht