Sie sind hier: Startseite  >  Presse  >  Aktuelles  >  Vom Apfelernten bis zum Gardinenaufhängen: „Helfende Hände Deutz“ feiert einjähriges Bestehen

Aktuelles

Vom Apfelernten bis zum Gardinenaufhängen: „Helfende Hände Deutz“ feiert einjähriges Bestehen

19.03.2014

Bild: Christine Forst

Es sind Anrufe, wie die von der 88-jährigen Dame, die Unterstützung von den Helfenden Händen Deutz benötigt. „Ich brauche Hilfe bei der Ernte meines Apfelbaumes. Dieses Jahr kann ich die Äpfel leider nicht mehr selber pflücken“, sagt sie. Auch das Einkaufen, die Begleitung zum Arzt oder auch mal das Aufhängen von Gardinen gehören zu den Anfragen, die von den 14 Ehrenamtlichen der Helfenden Händen Deutz erledigt werden.

Im ersten Jahr bereits 144 Mal geholfen
Rund 144 Einsätze verzeichnete das Ehrenamtsprojekt „Helfende Hände Deutz“, das am Montag, dem 17. März, sein einjähriges Bestehen feierte. Eingeladen hatte Bezirksbürgermeister Andreas Hupke in das Bürgerzentrum Deutz, in dem sich Ehrenamtliche und auch Kooperationspartner zusammenfanden. In der Begrüßungsrede bedankte sich der Bürgermeister für das Engagement der Ehrenamtlichen, deren unbürokratischen und schnellen Hilfen für Menschen mit Hilfebedarf im Stadtteil Deutz gut angenommen werden.

Es sind vorwiegend ältere Menschen, die bisher die „Helfenden Hände Deutz“ in Anspruch genommen haben. „Bei älteren Menschen stellen wir fest, dass sie oft nicht mehr auf Angehörige oder den Bekanntenkreis zurückgreifen können“, sagt Carlos Stemmerich, Ehrenamtskoordinator der Diakonie Michaelshoven. „Mit den Helfenden Händen möchten wir, dass sich Bürger aus dem Veedel gegenseitig unterstützen, wenn Not am Mann ist. Und natürlich helfen wir jungen Menschen genauso wie älteren Menschen“, sagt Stemmerich. 

Die Helfenden Hände Deutz sind ein Kooperationsprojekt  des Centrums zur nachberuflichen Orientierung (CENO) und der Diakonie Michaelshoven. Unterstützt wird das Projekt von dem Senioren-Netzwerk Köln, der Seniorenvertretung der Stadt Köln, dem Bürgerzentrum Deutz, dem Pfarreienverbund Deutz-Poll sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Deutz/Poll.

Kontakt für Hilfesuchende und Helfer
Telefonische Auskünfte für Hilfesuchende aus Deutz und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren wollten, erteilt Koordinatorin Annetta Ristow unter der Telefonnummer 0221 800 83 70.

Zurück zur Übersicht