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Voicebot „DigiHelp“ verbessert den Zugang zu sozialer Hilfe in Köln

Gute Nachrichten für Menschen in Köln und der Region: Die Diakonie Michaelshoven erhält eine sechsstellige Fördersumme für das KI-basierte Projekt „DigiHelp“. Das Ziel besteht darin, den Zugang zu sozialer Unterstützung ab 2027 deutlich zu erleichtern – einfacher, schneller und rund um die Uhr. Das Projekt mit dem Titel „DigiHelp“ wird im Rahmen des Programms “Stärkung sozialer Dienste der Freien Wohlfahrtspflege mittels Digitalisierung (DigiWohl)” durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Mit „DigiHelp“ entwickelt die Diakonie Michaelshoven einen mehrsprachigen, KI-gestützten Voicebot, der künftig telefonisch erreichbar sein wird. Der digitale Assistent beantwortet häufige Fragen automatisch und leitet Menschen bei komplexeren Anliegen gezielt an passende Hilfsangebote weiter.
Gerade für Menschen in belastenden Lebenssituationen ist es oft schwierig, schnell die richtige Unterstützung zu finden. „DigiHelp“ schafft hier einen konkreten Mehrwert für Köln und die Region:
- 24/7-Erreichbarkeit: Hilfe ist jederzeit verfügbar – unabhängig von Öffnungszeiten
- Niedrigschwelliger Zugang: Unterstützung per Telefon, ohne Vorkenntnisse oder digitale Hürden
- Mehrsprachigkeit: Menschen werden in ihrer Sprache verständlich angesprochen.
- Schnellere Orientierung: Ratsuchende gelangen schneller zu passenden Angeboten
- Entlastung von Fachkräften: Sie haben mehr Zeit für persönliche Beratung und intensive Begleitung.
Damit stärkt das Projekt gezielt die soziale Infrastruktur im Großraum Köln und verbessert den Zugang zu Hilfen, insbesondere für Menschen, die bislang nur schwer erreicht werden konnten. „Mit digiHelp schaffen wir ein zusätzliches, niedrigschwelliges Angebot, das Menschen in Köln und Umgebung den Zugang zu Unterstützung erleichtert. Künstliche Intelligenz ersetzt dabei keine menschliche Zuwendung – sie hilft uns vielmehr, schneller erreichbar zu sein und mehr Menschen zuverlässig zu begleiten“, erklärt Prof. Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven.
Leuchtturmprojekt für die Sozialwirtschaft
Das Projekt hat Modellcharakter und soll zeigen, wie digitale Technologien verantwortungsvoll in der sozialen Arbeit eingesetzt werden können. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate. In dieser Zeit wird „DigiHelp” entwickelt, getestet und schrittweise in den Betrieb überführt. Ziel ist eine nachhaltige Lösung, die langfristig über Köln hinaus Wirkung entfalten kann.
