Fortbildung für I-Helfer:innen/Schulbegleitungen

Einführung in verschiedene Störungsbilder – FASD

Kinder, die im Mutterleib Alkohol ausgesetzt waren, tragen langfristige Schäden davon. Das hat sich herumgesprochen und die Diagnose Fetales Alkoholsyndrom (FASD) macht Eltern wie Fachkräften, die entsprechende Informationen über die Vorgeschichte betroffener Kinder und Jugendlicher besitzen, große Sorgen.

Was bedeutet „Fetales Alkoholsyndrom“? Ist das nur eine „Modediagnose“? Wie schädigt der Alkohol im Mutterleib das ungeborene Kind? Wie erkenne ich, ob ein junger Mensch durch Alkohol geschädigt ist? Wie gehe ich im Alltag mit den Folgen um? Welche Hilfen gibt es und wie bekomme ich sie? Die Fortbildung gibt eine grundlegende Einführung in das Thema FASD.

Es werden „pädagogische Wegweiser“ durch den Alltag vorgestellt und gemeinsam erprobt. Von großer Wichtigkeit sind dabei die Haltung und eine Veränderung der Betreuungsstrategie.

Lernergebnisse und Kompetenzen

  • Sie erhalten grundlegende Kenntnisse über die Wirkungen von Alkoholkonsum auf das Kind während der Schwangerschaft, über die Entstehung von FASD und die lebenslangen Folgen.
  • Sie lernen die Grundzüge der Diagnostik von FASD kennen und können entscheiden, ob eine detaillierte Diagnostik notwendig ist.
  • Sie entwickeln ein Bewusstsein für die notwendige Haltungsänderung und können mit komplexen Alltagssituationen reflektiert umzugehen
  • Sie erhalten einen Überblick über Entlas­tungsmöglichkeiten inklusive der Wege zur Hilfe.

Details

Dozent

Ralf Neier, Dipl.-Sozialarbeiter, Berater und Coach

ID

8011

Zielgruppe/n

Integrationshelfer:innen
Schulbegleitungen

Termine

25.10.2024
9:30–16:30 Uhr

Veranstaltungsort

Zentrale Diakonie Michaelshoven, Raum Köln
Pfarrer-te Reh-Str. 1, 50999 Köln

Teilnehmerzahl

18

Kosten

Externe Teilnehmende:  150,00 €