Neues Quartier rund um Michaelshoven zwischen Rodenkirchen und Sürth

Für ein lebendiges, inklusives und generationsübergreifendes Veedel!

In den vergangenen Jahren sind auf dem Sürther Feld und dem Campus der Diakonie Michaelshoven viele neue Wohnquartiere und Einrichtungen entstanden. Um die neuen Bewohner:innen zusammenzubringen, damit diese gemeinsam das eigene Veedel aktiv gestalten können, gibt es seit dem Frühjahr 2021 eine Quartiersmanagerin.

Auftaktveranstaltung am 26.08.2021

Boulebahn, Apotheke, ein Bus zur Kölner Philharmonie sind nur einige der unzähligen Ideen und Bedarfe, die bei der Auftaktveranstaltung zum „Lebenswerten Quartier“ geäußert wurden.

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1. Treffen der Quartier-AG am 30.09.2021

Wie kann man die Ideen des ersten Treffens weiterentwickeln? Und was sind die nächsten Schritte? Diesen Fragen widmeten sich die Teilnehmerinnen des zweiten Quartierstreffens.

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Gemeinsam das Quartier entwickeln

Seit dem 1. April 2021 gibt es für das Gebiet rund um Michaelshoven eine neue Quartiersmanagerin, Madeleine Rüsche. Ihre Aufgabe besteht darin, zusammen mit zahlreichen Akteur:innen und Nachbar:innen ein nachhaltiges Quartier zu entwickeln. Mit einem vielfältigen Quartiersleben und einem inklusiven, generations- und kulturübergreifenden Miteinander im Sinne der sozialen Teilhabe.

Wir im Veedel!: Quartiersmanagerin Madeleine Rüsche.
Quartiersmanagerin Madeleine Rüsche

Mitdenken. Mitreden. Mitmachen.

Ein gelungenes Miteinander im Stadtteil bedeutet auch, sich untereinander kennenzulernen und sich zu vernetzen. Damit wir uns so gegenseitig unterstützen können. Daher interessiert uns: Was schätzen Sie an Ihrem Veedel? Was wünschen Sie sich in Zukunft für das Quartier? Welche Ideen haben Sie dazu? Füllen dazu gerne unseren Fragebogen zum Quartier aus und senden Ihnen an die unten genannte Email Adresse zurück. Den Fragebogen finden Sie unten im Download-Bereich. 

Sie haben Anregungen oder Ideen zur Quartiersentwicklung?  Dann melden Sie sich gern bei Frau Rüsche unter 0221 9956-3004 oder schreiben ihr eine E-Mail an m.ruesche@diakonie-michaelshoven.de.

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Erfahren Sie mehr über unsere bisherigen Treffen

Boulebahn, Apotheke, ein Bus zur Kölner Philharmonie sind nur einige der unzähligen Ideen und Bedarfe, die bei der Auftaktveranstaltung zum „Lebenswerten Quartier“ geäußert wurden. Insgesamt 65 angemeldete Teilnehmer:innen nahmen die Einladung für ein gemeinsames Sammeln und Entwickeln von Ideen, Anregungen, Bedarfen und Ressourcen an. Damit war die Veranstaltung ausgebucht und 30 weitere Menschen auf der Warteliste mussten vertröstet werden. Die meisten von ihnen kamen aus der unmittelbaren Nachbarschaft rund um Michaelshoven, z.B. dem Sürther Feld, Kiefernweg, Mieter:innen vom Service-Wohnen Michaelshoven und Bewohner:innen vom Betreuten Wohnen.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand und Bezirksbürgermeister Manfred Giesen ging es in die gemeinsame Ideenfindung. Drei Schwerpunktthemen waren dabei im Fokus: Tragende soziale Infrastruktur, Wohnortnahe Beratung und Begleitung und Generationsgerechte räumliche Infrastruktur, die anhand der World-Café-Methode von den Teilnehmenden erarbeitet wurden. In einem weiteren Bereich konnten Ideen gesammelt werden, die in keine der Kategorien passte.

Während der Veranstaltung hielt Live-Painting-Künstlerin Kirsten Reinhold die Ergebnisse auf einer Leinwand fest. Im Anschluss zu den Arbeitsgruppen wurden die Ergebnisse von den Moderator:innen vorgestellt und die nächsten Schritte angekündigt. Denn jetzt geht es darum, die Ideen zu sortieren und in Arbeitsgruppen konkret zu bearbeiten. Das erste Treffen der Quartier-AG ist für den 30.9.2021 angesetzt. Ein erfolgreicher Abend, der Dank der aktiven Beteiligung der vielen Bürger:innen, Initiativen, Vereinen, Schulen, Kitas, Akteur:innen und Vertreter:innen der lokalen Politik, im Quartier realisiert werden konnte.

Ende September fand erneut ein Quartierstreffen zum Quartiersprojekt in der Diakonie Michaelshoven statt, zu dem insgesamt 20 interessierte Bürger:innen kamen. Ziel der Veranstaltung war es, die gesammelten Ideen und Aktionen, die bei der vorhergehenden Auftaktveranstaltung gesammelt worden waren, weiterzudenken und dabei die ersten Schritte für eine mögliche Umsetzung zu erarbeiten.

„Es sind viele tolle Ideen und Aktionen für das Quartier zusammengekommen. Es besteht seitens der Bürgerinnen und Bürger ein großes Interesse, sich aktiv für ihr Veedel einzubringen und sich auch in Zukunft ehrenamtlich zu engagieren“, sagt Quartiersmanagerin Madeleine Rüsche.

Sie möchten mehr über das Quartier erfahren oder sich auch ehrenamtlich engagieren? Nehmen Sie Kontakt mit Quartiersmanagerin Madeleine Rüsche auf.

Hintergrundinfos zur Quartiersentwicklung

Vielfältiges Quartier

Im Laufe der vergangenen Jahre ist das Quartier – u.a. durch die Bebauung des Sürther Feldes – nicht nur gewachsen. Es hat sich zudem stetig verändert. In unserem Quartier leben und begegnen sich bereits heute Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen: Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen verschiedener Nationalitäten und aller Altersgruppen, Familien und Alleinstehende.

Quartiersgestaltung

Die Angebote und Aktivitäten, die in Rodenkirchen-Michaelshoven bereits bestehen, sind sehr vielfältig. Sie alle tragen damit einen wichtigen Teil zu einem gesellschaftlichen Miteinander bei. Wie in anderen Stadtteilen Kölns auch, soll durch den Einsatz einer Quartiersmanagerin mit der Aufgabe einer Quartiersentwicklung in Rodenkirchen-Michaelshoven begonnen werden. Die Diakonie Michaelshoven e.V. hat sich dieser Aufgabe angenommen, diesen Prozess zu initiieren. Und wird dabei von der Deutschen Fernsehlotterie finanziell unterstützt.

Ideen entwickeln

Die Förderung durch die Fernsehlotterie ermöglicht es, im ersten Förderjahr ein gemeinsames Konzept zu erstellen, wie ein zukünftiges Zusammenleben im Veedel aussehen und gestaltet werden kann. Dafür ist es wichtig, sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsame Ideen auszutauschen, Ressourcen zu ermitteln und Netzwerke zu bilden. Dies bedeutet konkret, dass Folgendes organisiert und unterstützt werden soll: Einen zentralen Treffpunkt zu schaffen und Kooperationen aufzubauen.

Bei der Entwicklung des Quartiers sind die folgenden ausgewählten drei Handlungsfelder im Sinne der Förderkriterien maßgeblich:

  • Tragende soziale Infrastruktur, das heißt, zum Beispiel einen zentralen Treffpunkt, Begegnungsstätten, Nachbarschaftshilfe zu schaffen
  • Generationsgerechte räumliche Infrastruktur, das heißt, sind Lebensmittelläden, Post, Banken, Friseurgeschäfte und Ärzteschaft fußläufig erreichbar und barrierefrei zugänglich, etc.
  • Wohnortnahe Beratung und Begleitung, etwa durch Senioren- und Wohnberatung etc.

 

Wird gefördert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie und initiiert von der Diakonie Michaelshoven.

Logo "Deutsche Fernsehlotterie".

Ihre Ansprechpartnerin:

Bei Fragen können Sie sich gerne auch telefonisch bei uns melden!

Madeleine Rüsche

Quartiersmanagerin

Pfarrer-te-Reh-Str. 150999 Köln