Leitbild und Geschichte

Philosophie der Diakonie Michaelshoven

Gegründet wurde die Diakonie Michaelshoven im Jahr 1950 durch Pfarrer Erwin te Reh. Seit ihrer Gründung hat sich die Diakonie Michaelshoven stets dem Wandel der Zeit angepasst. Sie ist heute ein modernes Sozialunternehmen,  das den Menschen mit all seiner Individualität immer im Fokus hat. Dies spiegelt sich auch in unserem Leitbild wider.

Unser Leitbild

Wir müssen unsere Position und Haltung immer wieder neu definieren. So haben wir 2017 unser Leitbild mit Hilfe vieler Mitarbeitenden überarbeitet. "Mit Menschen Perspektiven schaffen" – Dieses Leitmotiv prägt uns und unsere Arbeit und nennt das Ziel des Handelns in unserem Unternehmen. Unsere drei Leitsätze beschreiben die Grundwerte der Arbeit und wie wir uns selbst verstehen:

  • Wir sind nah am Menschen.
  • Wir garantieren Qualität.
  • Wir stehen für Innovation.
Kinder auf einem Baumstamm
Wir unterstützen Kinder und Jugendliche, die es schwerer haben als andere

Unsere Geschichte

Die Diakonie Michaelshoven gibt es seit 1950 in Köln und der Region. Viele Menschen haben in all dieser Zeit bei uns Hilfe, Halt, ein neues Zuhause oder eine neue Arbeit gefunden. Dabei hat sich das Unternehmen immer weiter entwickelt – räumlich, inhaltlich und menschlich.

  • Pfarrer Erwin te Reh gründet 1950 den Verein "Coenaculum – Christus lädt ein!“ in Stephansheide in Rösrath. Im selben Jahr wird dort der Grundstein für die Kapelle gelegt. Im Laufe der Zeit ändert sich der Name des Vereins in "Diakonie Michaelshoven".
  • 1954 kauft der Verein Land im Süden Kölns. Nach dem 2. Weltkrieg kommen viele Flüchtlinge nach Köln, die dort kaum Unterkunft finden. Neue Häuser in Rodenkirchen sollen helfen – der Start für die Angebote in Michaelshoven. Im selben Jahr wird auch das Bodelschwingh-Haus in Köln-Mülheim eingeweiht.
  • 1955 legt der Verein den Grundstein für die ersten Häuser in Michaelshoven: Haus Ruth, Thomas-Haus und Haus Andreas sowie die Erzengel-Michael-Kirche und das Pfarrhaus entstehen.
  • Weitere Gebäude folgen: 1958 das Haus Schwesternheimat, 1959 das Markus-Haus in Michaelshoven, Wohnheim für Menschen mit Behinderung, 1961 das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Internat für Schüler mit Körperbehinderung und 1963 das Frauen-Wohnheim Elisabeth-Fry-Haus. 1964 wird die Erzengel-Michael-Kirche eingeweiht.
  • 1965 errichtet die Diakonie die Häuser Caspar, Melchior und Balthasar. Außerdem besucht der damalige Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke den Campus und schenkt der Diakonie die Skulptur eines Bären, die heute noch im Park steht
  • 1967 wird das Altenheim Haus Israel fertig, das nach dem Attentat bei Olympia in München auf Rat der Polizei hin in Haus Zacharias umbenannt wird.
  • 1970 entstehen das Berufsförderungswerk Köln und zugleich auch das erste Internat.
  • 1971 übernimmt die Diakonie das Altenheim Katharina-von-Bora-Haus in Lindenthal.
  • 1974 erfolgt die Trennung vom Amt für Diakonie. Die Kirchengemeinde Michaelshoven wird gegründet.
  • 1975 wird das bis heute größte Altenheim für Senioren in Köln, Haus Simeon, eingeweiht. Im selben Jahr werden das Fachseminar für Altenpflege und die Lehranstalt für Massage und Krankengymnastik auf dem Campus staatlich anerkannt.
  • 1979 übernimmt die Diakonie als Träger Haus Segenborn, ein Heim für Wohnungslose in Waldbröl.
  • 1981 geht Pfarrer Dr. Erwin te Reh in den Ruhestand.
  • 1990 wird der Grundstein für die Zentrale an der Sürther Straße gelegt.
  • Das Angebot erweitert sich: 1995 öffnet die Halle für Reittherapie auf dem Campus, 1996 geht die Ambulante Pflege an den Start. 
  • Zwischen 1996 und 1999 saniert die Diakonie Michaelshoven viele Gebäude, darunter das Haus Simeon, das Bodelschwingh-Haus in Köln und das Haus Segenborn in Waldbröl.
  • Ab 2001 ändert sich die Struktur des Unternehmens: Vom Verein wird es zu einem Sozial-Unternehmen mit einer Holding-Struktur. Die Angebote gliedern sich in Geschäftsfeldern.
  • 2008 wird die Stiftung gegründet. Sie soll wichtige Angebote fördern, die von den Kostenträgern nicht bezahlt werden.
  • 2010 werden das neue Dietrich-Bonhoeffer-Haus und das Altenheim Präses-Held-Haus im Rhein-Erft-Kreis eingeweiht.
  • 2015 eröffnen die beiden Altenheime Thomas-Müntzer-Haus und Albert-Schweitzer-Haus sowie eine neue Kita auf dem Campus.
  • seit 2017 entstehen immer mehr neue Gebäude auf dem Campus in Michaelshoven.
  • 2018: Das sanierte und zum Teil umgebaute Bodelschwingh-Haus in Mülheim wird neu eröffnet.

Die Diakonie Michaelshoven

In diesem kurzen Film erfahren Sie mehr über die Anfänge der Diakonie Michaelshoven.

Wenn Sie diese Videos abspielen, werden Daten an YouTube übertragen. Auf diese Datenübertragung haben wir keinen Einfluss.